Europa

Dänemark verstärkt Frontex-Einsatz an EU-Grenzen

Zwei Uniformierte unterhalten sich vor einem grauen Twin-Otter-Patrouillenflugzeug auf dem Rollfeld.
Im vergangenen Jahr wurden zwei neue Patrouillenflugzeuge des Typs Twin Otter an die Heimwehr übergeben. Sie sollen Aufgaben der Überwachung für die Grenzagentur Frontex übernehmen können. Die Flugzeuge sind unter anderem mit Kameras und Sensoren ausgestattet, um große Gebiete aus der Luft abzusuchen.

Migration: Dänemark unterstützt Frontex mit neuen Mitteln. Flugzeuge, Helikopter und Schiffe sollen die EU-Außengrenzen sichern. Die Maßnahmen zielen auf eine stärkere Kontrolle und Sicherheit ab.

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Zusammenfassung

  • Dänemark verstärkt ab 2027 seinen Beitrag zur EU-Grenzschutzagentur Frontex mit Flugzeugen, Helikoptern und Schiffen.
  • Die Regierung sieht den Schutz der EU-Außengrenzen als Schutz Dänemarks und will irreguläre Migration sowie Menschenschmuggel eindämmen.
  • Geplant ist, die Patrouillenboot-Einsätze bis 2028 zu verlängern sowie zusätzliche Fahrzeuge und Wärmebildtechnik zur Verfügung zu stellen, die stark nachgefragt sind.

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Um die EU-Außengrenzen zu schützen, beteiligt sich Dänemark ab kommendem Jahr auch mit Flugzeugen, Helikoptern und Schiffen am Einsatz der europäischen Agentur für die Grenz- und Küstenwache Frontex.

Das geht aus einer Pressemitteilung des Ausländer- und Integrationsministeriums hervor. Der Schutz der EU-Außengrenzen sei auch der Schutz Dänemarks, heißt es von Minister Rasmus Stoklund (Soz.).

Ein starker Frontex-Einsatz ist daher ein solider Schutz gegen irreguläre Migration, die auch Dänemark trifft.

Rasmus Stoklund

„Jeden Monat überqueren Tausende Migrantinnen und Migranten die EU-Grenzen illegal. Ein starker Frontex-Einsatz ist daher ein solider Schutz gegen irreguläre Migration, die auch Dänemark trifft, wenn wir nicht verhindern, dass zynische Menschenhändler Migrantinnen und Migranten auf eine gefährliche Reise über das Mittelmeer schicken“, so Stoklund in der Pressemitteilung. 

Mehr Flugzeuge und Verlängerung für Patrouillenschiffe

Laut Ministerium hat Frontex insbesondere Bedarf für „fliegende und segelnde Einheiten“. Das bedeutet unter anderem, dass Dänemark seinen Beitrag für Patrouillenboote bis Januar 2028 verlängert und Heimwehr und Verteidigung mit Flugzeugen beitragen können.

Außerdem möchte Stoklund mit Fahrzeugen und thermischer Überwachungsausrüstung einen Beitrag leisten. 

Der Beitrag für das Jahr 2026 soll ähnlich sein wie in den vergangenen Jahren, heißt es. Die Unterstützung für Frontex werde in der Regel rechtzeitig gemeldet, damit die Agentur weiß, was sie im kommenden Jahr erwarten kann. 

Der Druck auf die Außengrenzen sei nach wie vor hoch, sagt Verteidigungsminister Troels Lund Poulsen (Venstre). 

Dänemark betont gemeinsame Lösungen und gemeinsame Verantwortung

„Deshalb müssen wir in Europa für unsere gemeinsame Sicherheit zusammenstehen. Es ist eine Priorität für die Regierung, und es freut mich daher, dass Dänemark bei einige besonders nachgefragten Kapazitäten aushelfen kann.“

Außenminister Lars Løkke Rasmussen (Moderate) ergänzt, dass „irreguläre Migration und Schutz der äußeren Grenzen gemeinsame Lösungen erfordere und gemeinsame Verantwortung ist“. Frontex spiele eine wichtige Rolle im Kampf gegen Menschenschmuggel, so der Außenminister.

„Wenn Dänemark zu Frontex beitrage, dann deshalb, weil wir unsere Verantwortung für Europas Sicherheit und Stabilität übernehmen“, so Løkke.