FilmPremiere

Genialer Coup aus Woyens: Die Olsenbande und die Juwelen des Scheichs

Die Olsenbande aus der beschützten Werkstatt Kuglen in Woyens: Neun Monate haben die Mitwirkenden daran gearbeitet. Das Ergebnis ist mächtig gewaltig, wie Benny sagen würde.

Die beschützte Werkstatt Kuglen aus Woyens schickt die Olsenbande auf die Leinwand: 42 Minuten Spielfreude, Teamarbeit und Gaunercharme. Neun Monate Arbeit stecken dahinter. Jetzt ist das Filmbaby da.

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Die Kulisse wirkt vertraut. Die Bande auch. Man wartet fast darauf, dass Egon wieder einmal aus Vridsløselille entlassen wird. Und doch ist alles neu. Wenn sich im Film „Olsenbanden og Sheikens Juveler“ die bekannte Gaunertruppe in Bewegung setzt, dann stehen keine Profis vor der Kamera, sondern Teilnehmende und Mitarbeitende der beschützten Werkstatt Kuglen in Woyens (Vojens). 

Dessen Musikteam hat sich über fast neun Monate hinweg an einen eigenen Olsenbandenfilm gewagt. Das Ergebnis? Ein Streifen voller Spielfreude und Gaunercharme.

Im Haderslebener Kino Kosmorama feierte die Olsenbande aus Woyens am Dienstag Premiere.

Ein Plan nimmt Gestalt an

Zusammenfassung

  • Die beschützte Werkstatt Kuglen aus Woyens hat mit Teilnehmenden und Mitarbeitenden einen eigenen Olsenbanden-Film produziert.
  • Über neun Monate entstand mit viel Kreativität, Geduld und Unterstützung aus dem Freundeskreis ein 42-minütiger Gaunerstreifen mit Drehorten wie Schloss Gramm und dem früheren Staatsgefängnis Horsens.
  • Der Film zeigt die große Spielfreude, den Teamgeist und die Lust am Rollenspiel des Musikteams, das bereits neue Projekte wie „Matador“ ins Auge fasst. 

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Im Haderslebener Kino Kosmorama feierte der Streifen aus der eigenen Werkstatt in dieser Woche Premiere. Die Initialzündung kam von „Kuglen“.

„Wir wollten einen Olsenbandfilm machen“, sagt Benny, alias Anette Nikolai. Und sie hatten auch schon einen Plan! Einen genialen noch dazu, möchte man nach der Premiere hinzufügen.

Egon aus Woyens versucht, einen Franz Jäger Berlin zu knacken. Hier ist eine Szene aus dem Film zu sehen.

Franz Jäger Berlin

Geduld, Organisation und vor allem Kreativität gehören dazu – wie bei der echten Olsenbande. Die Requisiten stammen aus dem Freundeskreis der Werkstatt. Dabei darf ein Tresor der Marke „Franz Jäger Berlin“ nicht fehlen. Drehorte waren Schloss Gramm (Gram) und das einstige Staatsgefängnis in Horsens.

Die Lust am Spiel zieht sich durch den ganzen Film. „Wir sind gern im Mittelpunkt“, gesteht Egon. Und das merkt man: Hier stehen Menschen vor der Kamera, die sichtbar Spaß haben und überdies ihre Sache richtig gut machen.

Das Opfer ist Direktor Hallander, alias Shahin Tootoonch. Hier ist eine Szene aus dem Film zu sehen.

Mehr als ein Film

Für das Musikteam ist der Olsenbanden-Film kein Einzelstreich. Schon im vergangenen Jahr bastelte es am „Badehotel“. „Nächstes Jahr machen wir uns vielleicht an Matador“, sagt Anette Nikolai augenzwinkernd.

Mit „Die Olsenbande und die Juwelen des Scheichs“ ist Kuglen ein genialer Streich gelungen, der zeigt, was möglich ist, wenn Kreativität, Passion und Teamgeist miteinander verschmelzen: Das ist mächtig gewaltig.

Das obligatorische Foto an der Wall of Fame mit Kosmorama-Direktor Claus Thygesen (links) und dem Leiter von Kuglen, Kristian P. Mølgaard (rechts)