Deutsche Minderheit

Deutsches Museum Nordschleswig öffnet wieder: Wie das Team in die Saison startet

Drei Personen lehnen an einer weißen Brüstung in einem hellen Innenraum
Museumsleiter Hauke Grella mit seinen Mitarbeiterinnen Lena Maass und Rosalyn Langedijk

Wiedereröffnung: Das Deutsche Museum für Nordschleswig in Sonderburg öffnet nach Renovierungsarbeiten seine Türen. Nach einer Zeit der Sichtung und Sortierung stehen nun wieder Führungen im Fokus.

Veröffentlicht Geändert

Raus aus der Winterpause: Das Deutsche Museum für Nordschleswig in Sonderburg (Sønderborg) öffnet am 7. Februar nach mehreren Monaten wieder für Besucherinnen und Besucher. Los geht es am Sonnabend ab 10 Uhr. Die Verantwortlichen behalten die gewohnten Öffnungszeiten bei und planen in den Winterferien in Woche 7 wie üblich zusätzliche Öffnungstage.

Zusammenfassung

  • Das Deutsche Museum für Nordschleswig in Sonderburg öffnet nach der Winterpause und Renovierungsarbeiten am 7. Februar wieder für Besucher.
  • Im Gebäude wurden Leitungen und Verkleidungen der neuen Klimaanlage installiert.
  • Das neu aufgestellte Museumsteam entlastet die Leitung, sodass mehr Zeit für Forschungsprojekte und Vermittlungsarbeit bleibt.

Diese Infobox wurde mithilfe von KI generiert und von der Redaktion geprüft.

Im Haus haben Handwerkerinnen und Handwerker in den vergangenen Monaten die Leitungen der neuen Klimaanlage eingebaut und verkleidet und Spuren der Bauarbeiten ausgebessert. Malerarbeiten im Flur und das Verschließen letzter Bohrlöcher liefen kurz vor der Wiedereröffnung noch. 

2"k2„Neue Verkleidungskästen und farblich angepasste Rohrverkleidungen sorgen dafür, dass die technische Infrastruktur nicht im Mittelpunkt steht. Ich halte das für sehr gut gelungen“, sagt Museumsleiter Hauke Grella.

Wenn wir den Besuchern die Sachen direkt erzählen können – dann kommt wieder richtig Leben ins Haus, und so soll es auch sein.

Hauke Grella

Grella und sein Team freuen sich nach der Phase der Archivarbeit wieder auf mehr Führungen und auf den direkten Austausch mit Gästen. Die Mitarbeitenden haben in der Schließzeit viele Materialien in Archiven des Bundes Deutscher Nordschleswiger in Apenrade (Aabenraa) gesichtet und Objekte bearbeitet. 

Jetzt geht es für das Team verstärkt wieder darum, Inhalte zu vermitteln. „Wir haben in den Archiven viel Spannendes gefunden. Aber es ist schön, wenn Gäste wieder da sind und wir den Besuchern die Sachen direkt erzählen können – dann kommt wieder richtig Leben ins Haus, und so soll es auch sein.“

Wenige Tage vor der Wiedereröffnung streicht eine Malerin letzte Wände im Raum der neuen Klimaanlage.

Nach dem Weggang von Forschungsmitarbeiter Jon Thulstrup hat sich das Museumsteam neu aufgestellt. Im Kernteam arbeiten weiterhin Hauke Grella und Archivleiterin Nina Jebsen. Als Grafikerin verantwortet Mareike Bleier die Gestaltung im Haus. Verstärkt übernehmen Lena Maass und Rosalyn Langedijk Aufgaben in unterschiedlichen Bereichen. Beide arbeiten in der Registrierung von Museums- und Archivbeständen, beteiligen sich an Führungen und begleiten die Ehrenamtlichen, die bei der Registrierung unterstützen.

Das Deutsche Museum Nordschleswig steht in Sonderburg und besteht aus einem Anbau (l.) und einem renovierten Altbau.

Grella sagt: „Mit Lena und Rosalyn im Team haben Nina und ich mehr Luft für die inhaltliche Arbeit und die Forschungsprojekte, die auf vor uns liegen – auch für den historischen Lernort auf dem Knivsberg.“

Die Umstrukturierung verändert auch den Arbeitsalltag von Hauke Grella. Er reduziert gemeinsam mit Nina Jebsen den Umfang der eigenen Führungen, um sich stärker auf Forschungsprojekte und konzeptionelle Aufgaben zu konzentrieren. Dazu gehört ein gemeinsames Forschungsprojekt mit dem Museum Sønderjylland sowie die Arbeit am historischen Lernort auf dem Knivsberg. „Es hilft uns extrem, dass wir für andere Projekte eben mehr die Luft haben“, sagt Grella.

Mehr zu den Öffnungszeiten des Museums und über das Angebot in Woche 7 hier.