Kulinarik

Apenrade feiert Streetfood-Festival doppelt

Dieses Jahr lädt das Streetfood-Festival gleich zweimal zu einer kulinarischen Reise ein (Archivbild).

Aufgrund hoher Nachfrage findet das Festival zweimal statt. Warum das möglich ist und was das Veranstaltungsteam Neues für die Festivals im Gepäck hat.

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Sich vom Duft unterschiedlicher Köstlichkeiten durch den Nørreport-Park treiben lassen; hier ein bisschen Fisch naschen, da eine indische Spezialität, schnacken und  in Gesellschaft genießen: Darauf können sich die Menschen dieses Jahr gleich zweimal freuen. Das Streetfood-Festival in Apenrade (Aabenraa) findet dieses Jahr zum ersten Mal in einer Doppelfolge statt. Im Frühjahr vom 29. April bis 2. Mai und noch einmal im Spätsommer vom 2. bis 5. September. Das hat das Veranstaltungsteam von „Mad og Kultur“ mitgeteilt. 

Doppelfolge wegen großer Nachfrage 

Zusammenfassung

  • In Apenrade findet das Streetfood-Festival wegen großer Nachfrage zum ersten Mal zweimal statt.
  • Es gibt unter anderem 65 internationale Gerichte sowie ein Rahmenprogramm mit Musik und Aktivitäten für Kinder.  
  • Lokaler Handel und Kommune unterstützen das Event, unter anderem mit verlängerten Öffnungszeiten und einem Zuschuss von 600.000 Kronen für das zweite Festival.

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Grund für ein zweites Festival in diesem Jahr sei die große Nachfrage, heißt es von „Mad og Kultur“: Geschätzt waren nach deren Angaben mehr als 20.000 Gäste im vergangenen Jahr auf dem Streetfood-Festival. Das Publikum sei aus ganz Nordschleswig und aus Norddeutschland nach Apenrade gekommen   

Mehr als 70 Prozent der Stände sind neu.

Thor Andersen

Frozen Joghurt mit individuellen Toppings, ein neues Pinsa-Pizza-Konzept – Pinsa  ist ein länglich-ovaler Teigfladen – sowie authentische griechische Küche mit Gerichten wie Halloumi-Fritten mit hausgemachtem Dressing: Das sind einige der neuen Gerichte, die das Veranstaltungsteam für das Festival im Frühjahr in petto hat. „Mehr als 70 Prozent der Stände sind neu“, sagte Thor Andersen, Direktor und Partner von „Mad og Kultur“, auf Anfrage des „Nordschleswigers“. Außerdem sei ein neuer, asiatischer Foodtruck geplant. 

Insgesamt bietet das Festival mehr als 65 verschiedene Gerichte aus aller Welt; außerdem DJs, Livemusik sowie Hygge und kinderfreundliche Aktivitäten, wie es vom Veranstaltungsteam heißt. 

Beim zweiten Festival im September soll es ein „großes Musikprogramm“ geben. Das Rahmenprogramm stehe aber Thor Andersen zufolge noch nicht fest.

Unterstützung von Handel und Kommune

Für das Streetfood-Festival arbeitet „Mad og Kultur“ eng mit dem lokalen Handel zusammen. Für Dorthe Hilbig von „Shop i City Aabenraa“, dem Einzelhandelsverband der Apenrader Innenstadt, ist das Streetfood-Festival eines der großen Highlights: für die Stadt und für ganz Nordschleswig, wie sie in der Pressemitteilung zitiert wird. Auf Nachfrage des „Nordschleswigers“ schrieb Hilbig, dass die Geschäfte an beiden Freitagen während des Festivals bis 21 Uhr geöffnet haben. Ansonsten gelten die normalen Öffnungszeiten, sprich, es gibt keine verkaufsoffenen Wochenenden. 

Die Frage, warum der Handel diese Chance nicht nutzt, blieb unbeantwortet.

Die Kommune Apenrade unterstützt die beiden Festivals. In seiner Sitzung am Mittwochnachmittag genehmigte der Freizeit- und Kulturausschuss einen Zuschuss von 600.000 Kronen. Diese Finanzspritze ermöglicht „Mad og Kultur“ zufolge das zweite Festival mit Musikprogramm im Spätsommer.