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DSV kürzt Tausende Bürostellen nach Übernahme von DB Schenker

DSV-Lkw und beschilderter Eingang vor dem DSV-Hauptsitz in Hedehusene.
DSV mit Hauptsitz in Hedehusene ist das weltweit größte Transportunternehmen.

Fusion: DSV reduziert Büroarbeitsplätze drastisch. Über 5.000 Stellen wurden seit der Übernahme gestrichen. Bis Ende 2026 soll die Integration abgeschlossen sein.

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Zusammenfassung

  • DSV hat nach der Übernahme von DB Schenker mehr als 5.000 Bürostellen abgebaut.
  • Die vollständige Integration von DB Schenker in den DSV-Konzern soll bis Ende 2026 abgeschlossen sein.
  • Ab 2027 erwartet DSV Synergieeffekte von rund 9 Milliarden Kronen durch die Fusion.

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Nach dem Kauf von Firmen streicht der dänische Transport- und Logistikriese DSV typisch eine große Anzahl von Stellen. So auch nach der Übernahme des deutschen Unternehmens DB Schenker, das DSV  formell vollzogen hat.

Seit Beginn der Fusion der beiden Unternehmen wurde die Zahl der Büroarbeitsplätze um mehr als 5.000 reduziert. Das geht aus dem aktuellen Jahresabschluss hervor, der am Mittwochmorgen veröffentlicht wurde.

Darin heißt es außerdem, dass die vollständige Integration von DB Schenker nun bis zum Ende dieses Jahres abgeschlossen sein soll. Die Pläne wurden damit vorgezogen.

DSV rechnet damit, dass die Integration von Schenker ab 2027 Synergieeffekte in Höhe von rund 9 Milliarden Kronen auslösen wird. So lassen sich etwa Kosten einsparen, indem Verwaltung oder Lager gemeinsam genutzt werden.

Schnelle Fusion

Erstmals wurde im September 2024 bekannt gegeben, dass DSV mit dem deutschen Staat eine Vereinbarung über den Kauf von Schenker für 14,3 Milliarden Euro – umgerechnet 107 Milliarden Kronen – getroffen hat.

Die Übernahme ist die größte in der Geschichte von DSV. Zugleich machte sie das dänische Unternehmen – gemessen am Umsatz – zum größten Logistikkonzern der Welt. Konzernchef Jens H. Lund stellt fest, dass die Fusion weiter fortgeschritten sei als ursprünglich erwartet.

„Dank des bemerkenswerten Einsatzes aller Kolleginnen und Kollegen gehen wir jetzt davon aus, dass die Integration bis Ende 2026 abgeschlossen sein wird – nur 20 Monate nach dem Abschluss der Transaktion“, so Lund.