Blaulicht

Halsbrecherische Flucht vor der Polizei durch Sonderburg

Die Polizei verfolgte am Mittwoch einen Mercedes durch die Ortschaft.

Ein Autofahrer flüchtete am Mittwoch mit hoher Geschwindigkeit vor der Polizei. Die Person am Steuer ignorierte rote Ampeln und überschritt deutlich das Tempolimit. Die Polizei bittet um Mithilfe bei der Fahndung.

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Zusammenfassung

  • Die Polizei in Süddänemark sucht einen weißen Mercedes Kombi nach einer riskanten Verfolgungsjagd in Sonderburg.
  • Der Fahrer raste mit bis zu 146 km/h durch die Stadt, überfuhr Stoppschilder und fuhr zweimal bei Rot über Ampeln.
  • Obwohl das Kennzeichen bekannt ist, konnte der rechtmäßige Besitzer noch nicht erreicht werden.
  • Zeugen oder Betroffene  gefährlicher Situationen sollen sich bei der Polizei unter der Telefonnummer 114 melden.

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Die süddänische Polizei kontrollierte in den Vormittagsstunden am Mittwoch unter anderem die Geschwindigkeiten der Autos auf der Alsensundbrücke in Sonderburg (Sønderborg).

Viel zu schneller Mercedes

Um kurz vor 10 Uhr kam laut Aussage der Polizei ein weißer Mercedes Combi mit 129 Stundenkilometern vorbeigerast. Die Einsatzkräfte versuchten, den rasanten Autofahrer zu stoppen. Das wollte dieser aber nicht. Es entwickelte sich ein Verfolgungsmanöver über die Arnkilgade, Linde Alle, Kærvej und Ringgade, wo die Patrouille den Kontakt mit dem Wagen verlor. Der Mercedes kreuzte unter anderem auch die doppelte Linie, so die Polizei.

In der Alsgade hängte sich erneut ein Streifenwagen an den viel zu schnellen Mercedes, der auf der 50-Stundenkilometer-Strecke mit 146 Stundenkilometer entlangraste. Der Wagen kreuzte auf seiner „Wahnsinnsfahrt“ zweimal bei Rot eine Ampel, konnte dann aber auf der Grundtvigs Alle verschwinden.

Polizei bittet um Hilfe und Hinweise

Das Kennzeichen des Mercedes ist den Beamten bekannt, sie konnten bislang aber noch nicht mit dem rechtmäßigen Besitzer Kontakt aufnehmen, so der Sprecher der süddänischen Polizei, Chris Thorning Vesterdal.

Wer bei der „Wahnsinnsfahrt“ selbst eine gefährliche Situation erlebte, sollte sich bei der Polizei unter der Nummer 114 melden.

Wahnsinnsfahrten sind ein schweres Vergehen

Sogenannte Wahnsinnsfahrten (auf dänisch „Vanvidskørsel“) werden im Verkehrsgesetz laut Justizministerium als schweres Vergehen eingestuft und hart bestraft. Der Führerschein wird sofort entzogen und das Fahrzeug beschlagnahmt, auch wenn nicht der rechtmäßige Besitzer im Wagen erwischt wird. Wahnsinnsfahrten sind beispielsweise hohe Geschwindigkeiten: 200 Stundenkilometer oder mehr oder eine Fahrt mit doppelter Geschwindigkeit – in einer 50-Stundenkilometer-Zone liegt die Grenze bei über 101 Stundenkilometern.