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Alexander Lyng freut sich auf seine neue Zehner-Rolle

Karin Riggelsen
Alexander Lyng

Mit dem Weggang von Kristall Mani Ingason kehrt der 21-Jährige bei Sønderjyske in seine Lieblingsposition zurück und will dies im Sommer als Sprungbrett zu einem neuen Auslandsabenteuer nutzen. Vorher will er sich mit den Hellblauen allerdings in den Top 6 festbeißen.

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Zusammenfassung

  • Alexander Lyng übernimmt nach dem Abgang von Kristall Mani Ingason bei Sønderjyske die Zehner-Position.
  • Der 21-Jährige fühlt sich dort am wohlsten, überzeugt mit Toren in der Vorbereitung und hofft im Sommer auf den nächsten Karriereschritt.
  • Nach verletzungsbedingten Rückschlägen in Genf sieht Lyng nun gute Chancen, mit Sønderjyske die Top 6 der Superliga zu erreichen.

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Alexander Lyng wird in die Heimat zurückkehren, wenn die Sønderjyske-Fußballer am Sonntag ab 14 Uhr in Farum gegen den FC Nordsjælland die zweite Saisonhälfte in der Superliga in Angriff nehmen, obwohl der 21-Jährige aus Hørsholm nie im 14 Kilometer entfernten Farum gekickt hat.

Das Offensivtalent machte sich nicht zuletzt einen Namen, als er im August 2022 als 17-Jähriger zwei Tore zum 4:0-Sieg des FC Helsingør im Sydbank Park gegen den damals noch ungeschlagenen Superliga-Absteiger Sønderjyske beisteuerte. Am Saisonende wurde er für 350.000 Euro an Servette Genf in die Schweiz verkauft. Ein Jahr später tauchte er bei Sønderjyske auf, wo er sich immer mehr in den Mittelpunkt spielt.

Größtes Potenzial auf der Zehner-Position

Nach dem Weggang von Kristall Mani Ingason wartet eine neue Rolle auf ihn. Lyng ist für die Zehner-Position vorgesehen, und mit zwei Toren in der Generalprobe gegen AaB sind die Erwartungen nicht kleiner geworden.

„Ich hatte gehofft, für diese Rolle infrage zu kommen. Ich habe in meiner gesamten Jugendzeit und auch in der Jugend-Nationalmannschaft immer auf der Zehner-Position gespielt. Das ist auch die Position, auf der ich mein größtes Potenzial sehe“, sagt Alexander Lyng zum „Nordschleswiger“.

Karin Riggelsen
Alexander Lyng hat in der laufenden Saison 17 Superliga-Spiele für Sønderjyske absolviert und dabei drei Tore erzielt.

„Auf der Außenposition sind eher Läufe in die Tiefe und Eins-gegen-eins-Duelle gefragt, es passt aber gut zu meinem Spiel, dass ich auf von der Zehner-Position aus besser in den Zwischenräumen arbeiten kann. Ich bin gut darin, die richtigen Räume zu finden, und mir ist auch gesagt worden, dass interessierte Klubs mich auf dieser Position sehen“, so der 25-fache Jugend-Nationalspieler Dänemarks.

In diesem Winter soll es schon leises Interesse aus den Niederlanden gegeben haben.

Nächster Schritt im Sommer

„Ich hoffe, dass ich vielleicht im Sommer den nächsten Schritt machen kann. Wenn ich weiter an Toren und Torvorlagen zulegen kann, werden wir sehen, ob etwas passiert, aber ich habe keine Eile. Ich bin gerne hier. Ich und die Mannschaft stehen derzeit gut da“, sagt Alexander Lyng.

Das erste Auslandsabenteuer bei Servette Genf in der Schweiz hielt nicht, was es versprach.

„Ich habe mir nach nur einem Monat einen Knöchelbruch zugezogen und bin ein halbes Jahr ausgefallen. Das nächste halbe Jahr habe ich damit verbracht, wieder meine Fußballform zu finden, und die habe ich dann erst hier bei Sønderjyske gefunden“, meint der 21-Jährige.

Nicht mehr in der Underdog-Rolle

Die Hellblauen gehen nach einer hervorragenden ersten Saisonhälfte als Tabellenvierte in die letzten 14 Spieltage.

„Die Leute sehen uns nicht mehr als Underdogs. Die Erwartungshaltung ist jetzt eine andere. Ich glaube aber hundertprozentig daran, dass wir die Top 6 erreichen können. Wir haben einen guten Kader, aus dem nur Ingason verschwunden ist. Ich sehe gute Chancen für uns, denn wir lassen uns nicht so leicht umwerfen“, sagt Alexander Lyng.