Künstlerverein

Kunst verbindet Kulturen und Generationen in Apenrade

Karin Baum (l.) und Birgit Jendrossek-Rasmussen freuen sich auf die Eröffnung der Ausstellung.

Kunstausstellung: Der FFKK stellt zum 20. Mal seine Werke aus – in der Deutschen Zentralbücherei in Apenrade. Was macht den Verein auch zwanzig Jahre später so besonders? Karin Baum und Birgit Jendrossek-Rasmussen erzählen von ihren Eindrücken.  

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Zusammenfassung

  • Die 20. Ausstellung des Flensborg Fjords Kunst & Kulturforening mit dem Thema „Abstrakt“ eröffnet am 7. Februar in der Zentralbücherei Apenrade.
  • Der 2005 gegründete Verein will Brücken zwischen Dänemark und Deutschland, Generationen sowie Profi- und Nachwuchskünstlern bauen und bleibt durch junge Mitglieder und geplante Workshops lebendig.
  • Monatliche Stammtische und die Vernissage mit 40 ausstellenden Künstlerinnen und Künstlern fördern den grenzüberschreitenden Austausch.

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Am Sonnabend, 7. Februar, eröffnet der Flensborg Fjords Kunst und Kulturforening seine 20. Ausstellung in der Zentralbücherei in Apenrade (Aabenraa). Ab 11 Uhr werden alle Besucherinnen und Besucher zum Verweilen mit Live-Musik eingeladen. 40 Künstlerinnen und Künstler stellen ihre Werke aus.

Das aktuelle Thema der lautet „Abstrakt“. So unterschiedlich wie die Interpretation des Themas, fallen auch die Kunststile aus: Zu sehen sind Werke in Acryl, Öl, Aquarell, Collage, Fotografie, Holzdruck, Filz und zwei Skulpturen. 

Seit 20 Jahren vereint 

Der Flensburg Fjords Kunst und Kulturforening, kurz FFKK, wurde 2005 in Rinkenis (Rinkeæns) gegründet. Karin Baum ist eine der Mitgründerinnen und ist auch zwanzig Jahre später noch genauso aktiv in dem Verein wie früher. Als Vorsitzende hat sie zusammen mit Birgit Jendrossek-Rasmussen die 20. Ausstellung geplant. 

Birgit Jendrossek-Rasmussen vor ihrem Kunstwerk.

Das Hauptziel der Künstlervereinigung ist es, Brücken zu bauen. Brücken zwischen Dänemark und Deutschland, Neulingen und Profis, Minderheiten beider Länder und  Generationen.  

Um auch viele neue Mitglieder ansprechen zu können, gibt es keine Aufnahmekriterien. Alle, die Spaß an der Kunst haben, dürfen mitmachen. Dabei ist jedes Alter gern gesehen. 

Mit jungen Talenten den Verein lebendig halten

„Es ist so schön, dass wir junge Künstler haben“, sagt Karin Baum über die Mitglieder im FFKK. Ganz besonders im Fokus stehen dabei Anna Lena Schmidt und Maya Asmussen. Sie sind beide erst seit Kurzem Mitglied in der Künstlervereinigung und bringen mit ihrem jungen Alter einen frischen Wind mit. 

Maya Asmussen vor ihrem modernen Gemälde am Eingang der Förde-Schule (Archivbild).

Genau das mache den Verein so lebendig, unterstreicht Baum. Bei 206 Mitgliedern im FFKK kommen die unterschiedlichsten Persönlichkeiten und Kunststile zusammen. Außerdem plant der Verein, mehrere Workshops anzubieten, damit es für junge sowie auch ältere, immer spannend im Verein bleibt. 

Stammtische, die die Gemeinschaft fördern

Ein weiterer Aspekt, der zu der Lebendigkeit des FFKK beiträgt, sind die monatlichen Stammtische in Rinkenis (Rinnkenæs). Rund 20 bis 30 Mitglieder aus Deutschland und Dänemark treffen sich, um sich auszutauschen. 

Für Christine Riis haben die Stammtischrunden einen besonderen Stellenwert: Sie hat sich dabei das erste Mal richtig getraut, Deutsch zu sprechen. Auch die anderen Mitglieder heben hervor, dass es in den Stammtischrunden zu einem besonderen Austausch kommt, bei dem sich alle gegenseitig beim Deutsch- oder Dänischlernen unterstützen. 

Vernissage am Sonnabend

Die Gemeinschaft des Flensborg Fjords Kunst und Kulturforening wird sich auch am Sonnabend bei der Eröffnung zeigen. Zur Vernissage werden die 40 Künstlerinnen und Künstler für Gespräche zu ihren Werken vor Ort sein. Die Ausstellung endet am 18. März 2026.