Deutsche Minderheit

HAG-Generalversammlung mit neuem Vortrag von Ilse Friis

Im April 2025 besuchte die HAG das Schloss Gelting in Angeln.

Die frühere Leiterin des Deutschen Gymnasiums in Apenrade stellt am 21. Februar neue Erkenntnisse über „Die Mädchen der Minderheit in der Zeit des Nationalsozialismus und unmittelbaren Nachkriegszeit“ bei der Heimatkundlichen Arbeitsgemeinschaft vor. Dazu gibt es eine Vorschau auf die kommende Tagung in der Akademie Sankelmark.

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Zusammenfassung

  • Die Heimatkundliche Arbeitsgemeinschaft für Nordschleswig hält am 21. Februar in der Deutschen Nachschule Tingleff ihre Generalversammlung mit Rückblick auf die Vereinsarbeit ab.
  • Im Mittelpunkt steht ein neuer Vortrag von Ilse Friis über die bisher wenig beachtete Rolle der Mädchen der deutschen Minderheit während des Nationalsozialismus und in der unmittelbaren Nachkriegszeit.
  • Außerdem wird über die kommende HAG-Tagung in der Akademie Sankelmark berichtet, die sich der Kunst und Künstler in Nordschleswig bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts widmet.

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Die Heimatkundliche Arbeitsgemeinschaft für Nordschleswig (HAG) beleuchtet seit über 60 Jahren in ihren Schriften, Vortragsveranstaltungen und auf Exkursionen die Geschichte, Natur und Kultur Nordschleswigs und der deutsch-dänischen Grenzregion. 

Am Sonnabend, 21. Februar, beginnt um 14.30 Uhr in der Deutschen Nachschule Tingleff, Grønnevej 51, Tingleff (Tinglev), die HAG-Generalversammlung.

Unter anderem wird die HAG-Vorsitzende Gisela Jepsen Rückschau auf die zurückliegenden Aktivitäten des Vereins halten und auch über die bevorstehende HAG-Jahrestagung in der Akademie Sankelmark Anfang März informieren.

Ilse Friis ird in einem Vortrag während der Generalversammlung der HAG über die Mädchen der Minderheit in der NS- und Nachkriegszeit.

Neben Berichten, Wahlen, Kaffeetafel und Diskussionen über die Vereinsarbeit steht bei am 21. Februar auch der Vortrag der früheren Rektorin des Deutschen Gymnasiums für Nordschleswig (DGN), Ilse Friis, auf dem Programm. 

In ihrem neuen Vortrag stellt sie weitere Erkenntnisse über die lange „übersehene“ Rolle der Frauen in den Reihen der deutschen Minderheit vor. Im Rahmen ihrer Archivarbeit und durch Interviews mit Zeitzeuginnen hat sie Material für ihren Vortrag „Die Mädchen der Minderheit in der Zeit des Nationalsozialismus und der unmittelbaren Nachkriegszeit“ zusammengetragen. 

Sie ist dabei auch auf Mitglieder der Minderheit gestoßen, die sich vom NS-orientierten Betrieb ferngehalten haben.

Ausblick auf die Jahrestagung in Sankelmark

Am Sonnabend, 7. März, findet ab 10 Uhr die Jahrestagung der HAG in der Akademie Sankelmark bei Flensburg statt. 

Die Veranstaltung ab 10 Uhr dem Thema „Kunst und Künstler in Nordschleswig von der Jahrhundertwende bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts“. Bei der Tagung spricht Madelaine Städtler vormittags über die Ekensunder Malerkolonie. Nach dem Mittagessen widmet sich Anne Marie Ludvigsen den „Scherrebeker Webteppichen“. Es folgt der Vortrag „Von Avantgarde zur Tradition. Der Maler Niko Wöhlk an der Apenrader Förde“ von Dr. Bärbel Manitz. 

Nach der Kaffeepause spricht Prof. Dr. Christian Holtorf über den Maler und Theatermann „Hans Holtorf und seine Beziehung zu Nordschleswig“. Die Veranstaltung endet mit einem Abendessen ab 18 Uhr. 

Die Teilnahme an der Jahrestagung einschließlich Verpflegung kostet für HAG-Mitglieder 87 Euro. Nichtmitglieder, die ebenfalls willkommen sind, zahlen 100 Euro. Anmeldungen unter k.johannsen@sankelmark.de oder per Telefon 0049 4630 55112. Infos auch unter sankelmark.de unter dem Stichwort Programm.