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Sønderjyske-Kicker mit dem großen Ziel vor Augen: „Wir haben es uns verdient“

Olti Hyseni erzielte sein erstes Superliga-Tor seit Juli.

Mit einem Bein in der Meisterschafts-Endrunde stehen die Sønderjyske-Fußballer nach dem 2:1-Sieg gegen Silkeborg. Trainer Nørgaard wäre enttäuscht, wenn es nicht klappen würde.

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Zusammenfassung

  • Sønderjyske rückt nach dem 2:1 gegen Silkeborg dicht an die Meisterschafts-Endrunde heran.
  • Matchwinner Olti Hyseni erzielte sein erstes Superliga-Tor seit dem Saisonauftakt und leitete die Wende ein.
  • Trainer Thomas Nørgaard spricht von einem verdienten Sieg und wäre enttäuscht, wenn die Top 6 nun verpasst würden.

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Partyhits wie „Hey Baby“ oder „Sweet Caroline“ dröhnten in den Minuten nach dem 2:1-Sieg gegen Silkeborg aus den Lautsprechern in der Umkleidekabine. Die Sønderjyske-Fußballer hatten etwas zu feiern. Nicht nur die drei Punkte – die Hellblauen haben den Einzug in die Meisterschafts-Endrunde vor Augen.

Die jetzigen 32 Punkte könnten schon reichen, vielleicht muss noch ein Punkt aus den letzten beiden Spielen gegen Brøndby und OB her. Es müsste aber schon vieles schiefgehen, wenn Sønderjyske noch abgefangen werden soll.

Mohamed Cherif und Olti Hyseni feiern den Ausgleichstreffer gegen Silkeborg.

„Es geht in der Tabelle sehr eng zu, und der Unterschied zwischen einem 0:1 und 2:1 ist riesengroß. Es ist stark, dass ein Klub wie Sønderjyske in der Tabelle dort oben mitmischen kann, aber wir haben es uns verdient. Das Beste ist, dass wir es selbst in der Hand haben. Spielen wir so, ist alles möglich“, sagt Olti Hyseni zum „Nordschleswiger“.

Der 18-jährige Sonderburger leitete mit seinem ersten Superliga-Tor seit dem ersten Spieltag gegen AGF die Wende im Heimspiel gegen Silkeborg ein.

„Für einen Offensivspieler sind Tore sehr wichtig. Ich habe lange auf dieses Tor gewartet und auch daran gearbeitet. Der Torerfolg ist schön, noch schöner ist es, dass das Tor das Spiel geändert hat. Das freut mich und macht mich stolz“, so der Außenstürmer.

Silkeborg-Torwart Nicolai Larsen hielt seine Mannschaft lange im Spiel, konnte letztenendes aber eine dominante Sønderjyske-Mannschaft nicht aufhalten.

Die Sønderjyske-Mannschaft war nach der Auftaktniederlage gegen den FC Nordsjælland und durch die große Punktausbeute der Konkurrenz unter Druck geraten.

„Der Abstand ist kleiner geworden, und wir mussten selbst was tun. Und das haben wir getan. Wir können uns jetzt zurücklehnen, die Spiele am Freitag und Sonntag beobachten und sehen, was am Montag in Brøndby erforderlich ist. Wir haben unseren Blick auf die Top 6 gerichtet und wären jetzt enttäuscht, wenn es nicht klappt“, meint Thomas Nørgaard.

Der Sønderjyske-Trainer bezeichnete das 2:1 als einen wichtigen, aber auch verdienten Sieg seiner Mannschaft.

Der winterliche Rasen im Sydbank Park war nicht leicht zu bespielen.

„Wir haben uns durch den frühen Rückstand selbst das Leben schwer gemacht, aber ich habe nur wenige Phasen erlebt, wo wir nicht die tonangebende Mannschaft waren. Zu dieser Jahreszeit ist das Spiel auf diesem Boden von Zufällen geprägt, dennoch habe ich eine Fußball-Mannschaft erlebt, die unentwegt Druck gemacht hat“, so Thomas Nørgaard.

Restprogramm der Top-6-Kandidaten

Brøndby (32): Sønderjyske (H), FC Midtjylland (A)

Sønderjyske (32): Brøndby (A), OB (H)

FC Nordsjælland (30): Vejle (H), Viborg (A)

Viborg (30): AGF (A), FC Nordsjælland (H)

FCK (28): OB (A), Randers (H)

OB (26): FCK (A), Sønderjyske (A)

AGF und der FC Midtjylland sind bereits für die Meisterschafts-Endrunde qualifiziert