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Sønderjyske stößt mit späten Treffern das Tor zur Meisterschafts-Endrunde weit auf

Olti Hyseni ließ den Knoten platzen und konnte später auch über den Siegtreffer von Lirim Qamili jubeln.

Das könnte schon die halbe Miete im Kampf um Top 6 gewesen sein. Die Sønderjyske-Fußballer drehten in der letzten Viertelstunde einen 0:1-Rückstand in einen 2:1-Sieg gegen Silkeborg.

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Zusammenfassung

  • Sønderjyske dreht ein 0:1 gegen Silkeborg spät in einen 2:1-Heimsieg.
  • Hyseni und Qamili treffen in der Schlussviertelstunde und belohnen die dominante Leistung.
  • Mit nun 32 Punkten und Platz vier stehen die Chancen auf die Meisterschafts-Endrunde sehr gut.

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Die Sønderjyske-Fußballer haben wieder beste Aussichten auf einen Einzug in die Meisterschafts-Endrunde. Die Hellblauen haben am drittletzten Spieltag der regulären mit zwei späten Toren Silkeborg IF mit 2:1 in die Knie gezwungen und sind mit 32 Punkten auf dem Konto wieder auf den vierten Tabellenplatz geklettert.

Vier Punkte beträgt der Vorsprung auf den krisengeschüttelten Titelverteidiger FC København vor den letzten beiden Spieltagen, wo Brøndby und OB die Gegner sind.

Das Tor zur Endrunde ist wieder weit aufgestoßen worden, nachdem es lange Zeit danach aussah, als würde die glänzende Ausgangslage, die man sich mit einer hervorragenden ersten Saisonhälfte erarbeitet hat, durch die Finger flutschen.

Jubel nach dem Schlusspfiff bei Rasmus Vinderslev und Mohamed Cherif.

Sønderjyske war zwar die eindeutig bessere Mannschaft auf dem Platz, lief aber nach einem frühen Rückstand mit dem Kopf gegen die Wand. Mit viel Geduld und Toren von Olti Hyseni und Lirim Qamili in der letzten Viertelstunde wurde der drohende Ausrutscher abgewendet und in einen ungemein wichtigen Sieg verwandelt.

Die Hellblauen bewiesen Moral und ließen sich nicht aus der Bahn werfen, obwohl viele Kleinigkeiten gegen Sønderjyske lief.

Mitte der ersten Halbzeit fehlten nur wenige Zentimeter, als Sønderjyske gleich zweimal innerhalb von drei Minuten den Ball ins Netz schickte. Mads Agger stand im Abseits, weitaus strittiger war die Situation beim Kopfballtor von Tobias Sommer. 

Eine knifflige Entscheidung: Wenige Zentimeter fehlten bei der Flanke von Matthew Hoppe.

Der Linienrichter entschied auf Tor, doch VAR-Schiedsrichter Jakob Kehlet wollte gesehen haben, dass der Ball vor der Flanke von Matthew Hoppe die Torauslinie im vollen Umfang überschritten hatte. Kehlet hatte vermutlich bessere Beweisbilder als die Fersehbilder von TV2 zur Verfügung, denn die Fernsehbilder reichten keineswegs aus, um die Entscheidung auf dem Platz umzustoßen.

Mohamed Cherif, der auf der Zehner-Position den Vorzug vor Alexander Lyng bekam, vergab in der ersten Halbzeit zweimal in aussichtsreicher Position und scheiterte nach dem Seitenwechsel erneut an Torhüter Nicolai Larsen, als sich immer mehr ein Spiel auf ein Tor entwickelte.

Silkeborg war seltener Gast in der Spielhälfte von Sønderjyske, hätte aber bei zwei Entlastungsangriffen den Sack zumachen können. Torwart Marcus Bundgaard hielt seine Mannschaft ins Spiel und ermöglichte das Comeback.

Marcus Bundgaard musste zweimal in höchster Not klären.

Der eingewechselte Olti Hyseni ließ mit seinem ersten Tor seit dem ersten Spieltag den Knoten platzen, bevor ein anderer Joker den Weg zum Siegtreffer ebnete.

Dalton Wilkins war eigentlich schon bei Sønderjyske aussortiert und ist weiter auf der Suche nach einem neuen Verein, ließ aber nach seiner Einwechslung mit einem frechen Dribbling drei Gegenspieler stehen und holte einen Elfmeter heraus, den Lirim Qamili verwandelte.

Sønderjyske siegte spät, aber vollauf verdient und sieht immer mehr wie eine Endrunden-Mannschaft aus. Es muss schon vieles schiefgehen, wenn es nicht mit dem Einzug in die Top 6 klappen sollte.

 

Sønderjyske - Silkeborg IF (0:1) 2:1

0:1 Tonni Adamsen (6.), 1:1 Olti Hyseni (77.), 2:1 Lirim Qamili (Foulelfmeter/84.)

Sønderjyske: Marcus Bundgaard, Simon Wæver (46.: Tobias Klysner), Maxime Soulas, Magnus Jensen, Daniel Gretarsson (78.: Dalton Wilkins) – Sefer Emini (46.: Rasmus Vinderslev) Tobias Sommer – Mads Agger, Mohamed Cherif, Lirim Qamili (86.: Pachanga Kristensen) – Matthew Hoppe (65.: Olti Hyseni). 

Silkeborg: Nicolai Larsen – Jens Martin Gammelby, Robin Østrøm, Pedro Ganchas, Andreas Poulsen – Villads Westh, Adam Wikman (86.: Alexander Simmelhack), Mads Larsen (86.: William Kirk) – Callum McCowatt (78.: Oliver Ross), Tonni Adamsen, Younes Bakiz (64.: Sofus Berger).

Gelbe Karten: Sefer Emini – Tonni Adamsen, Younes Bakiz, Nicolai Larsen, Jens Martin Gammelby.

Schiedsrichter: Jonas Hansen. VAR-Schiedsrichter: Jakob Kehlet.

Zuschauer: 2.849.