Kultur

Apenrader Revue setzt ein Zeichen: Erstmals mit deutschen Liedern

Klaus Svandborg Pedersen (l.) und Thomas Möller
Klaus Svanborg Pedersen (links) und Thomas Möller

Kultur: Die Apenrader Revue integriert erstmals deutsche Lieder. Diese Entscheidung soll die kulturelle Mischung im Grenzland widerspiegeln. Das Publikum kann sich auf eine abwechslungsreiche Aufführung freuen.

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Zusammenfassung

  • Die Apenrader Revue integriert in diesem Jahr bewusst deutsche Lieder, um die besondere deutsch-dänische Grenzlandkultur widerzuspiegeln.
  • Die Revue bleibt der dänischen Tradition mit Satire und Humor treu, richtet sich inhaltlich aber an ein breites Publikum über Apenrade hinaus.
  • Premiere ist am 18. März im Folkehjem mit weiteren Aufführungen bis 21. März, Karten gibt es über KultuNaut.

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Das Ensemble der Apenrader Revue setzt in diesem Jahr erstmals bewusst auf deutsche Lieder. „Viele Menschen von hier sind mit dänischer und deutscher Musik groß geworden – auf Festen, in der Schule oder über das Radio. Genau diese gelebte Realität soll sich auch auf der Bühne widerspiegeln“, sagt Ensemblemitglied Thomas Möller, der die Idee hatte.

Ausschlaggebend war für ihn unter anderem die Entwicklung in Rapstedt (Ravsted), wo er selbst lebt. Dort seien in den vergangenen Jahren zahlreiche Deutsche zugezogen, was das Zusammenleben im Alltag spürbar geprägt habe. Die Mischung von Sprachen und Kulturen sei längst selbstverständlich geworden.

Zwischen Unterhaltung und Nachdenklichkeit

Inhaltlich bewegt sich die Revue zwischen Leichtigkeit und Ernst. Neben humorvollen und satirischen Stücken gibt es auch ruhigere Passagen, die Raum für Nachdenklichkeit lassen. Ziel sei es, dass das Publikum einen unterhaltsamen Abend erlebt, viel lacht, aber auch Denkanstöße mit nach Hause nimmt, sagen Möller und sein Mitstreiter Klaus Svanborg Pedersen.

Das Ensemble hält an der klassischen dänischen Revuetradition fest – einer Mischung aus satirischen Liedern, szenischen Sketchen und gesellschaftlichen Seitenblicken. Inhaltlich beschränkt man sich nicht nur auf lokale Themen, so Svanborg. 

„Nur wenige Stücke sind direkt an Apenrade gebunden. Der Großteil soll für alle verständlich sein, egal ob man aus Kopenhagen oder aus Nordschleswig kommt”, sagt er.

Die Apenrader Revue feiert am 18. März Premiere im Folkehjem und wird am 19., 20. und 21. März erneut aufgeführt.

Karten sind über KultuNaut erhältlich.