Katastrophenschutz

Immobilienkauf und Baumaßnahmen: Die Bereitschaftsschule in Tingleff startet neu durch

Uniformierter Redner steht an einem Pult vor Bannern der dänischen Bereitschaftsbehörde in einer Halle.
Der Chef der Bereitschaftsschule „Beredskabsstyrelsen Center for Uddannelse“ in Tingleff kann sich über Entwicklungsmöglichkeiten freuen, die sich durch den Bereitschaftsvergleich und die Übernahme der örtlichen Feuerwehrstation ergeben.

Finanzspritze durch den Bereitschaftsvergleich und Übernahme der Feuerwehrstation: Das Ausbildungscenter der Bereitschaft in Tingleff stärkt seine Position. Der Centerchef blickt verheißungsvoll nach vorn.

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Zusammenfassung

  • Das Ausbildungscenter der Bereitschaft in Tingleff bekommt durch den Kauf des kommunalen Feuerwehr-Gerätehauses neue Möglichkeiten.
  • Für einen zweistelligen Millionenbetrag sind zudem Umbauten und Erweiterungen im Center und auf dem Übungsgelände geplant.
  • Mit der Neuausrichtung sollen zehn weitere Mitarbeitende eingestelltn werden.

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Sichtlich gut aufgelegt war Allan Kirk Jensen, Chef des Ausbildungscenters der staatlichen Bereitschaft in Tingleff (Tinglev), als kürzlich die Übergabe des angrenzenden kommunalen Feuerwehr-Gerätehauses im Rahmen eines Empfangs feierlich besiegelt wurde

Die Freude galt nicht nur der Übernahme der Feuerwehrimmobilie, die der „Beredskabsstyrelsen Center for Uddannelse“ mehr und bessere Möglichkeiten für den Ausbildungsbetrieb eröffnet. Die neue Ausgangslage durch den milliardenschweren Bereitschaftsvergleich, der auch der Tingleffer Einrichtung zugutekommt, sorgte ebenfalls für gute Laune.

Optimierungen drinnen und draußen

„Als Teil des großen Finanzpakets werden wir für einen zweistelligen Millionenbetrag Um- und Anbaumaßnahmen vornehmen und auch Atleborg verbessern können“, so Jensen während der Zeremonie.

Zufahrt zum Ausbildungscenter der Beredskabsstyrelsen mit Feuerwehrgebäuden und Lkw.
Das Ausbildungscenter in Tingleff verfügt über ein großes Übungsareal (Archivfoto).

„Atleborg“ wird das Übungsgelände genannt, das als das größte Nordeuropas gilt und auf dem oft auch internationale Großübungen stattfinden.

Mit der neuen Ausgangslage durch die politischen Beschlüsse und die zur Verfügung gestellten Mittel kann das Ausbildungscenter den Betrieb ausbauen und den Standort damit mutmaßlich festigen. Im Mittelpunkt bleibt die Ausbildung von Feuerwehreinsatz- und Teamleitern, auf die der Tingleffer Betrieb spezialisiert ist.

Backstein-Gebäude des Ausbildungscenters in Tingleff hinter einer Hecke und Steinmauer.
Die ehemalige Volkshochschule am Nørremarken und das Gelände drumherum sind Sitz des Ausbildungscenters der Bereitschaftsbehörde (Archivfoto).

„Wir werden zehn neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einstellen“, so Jensen zum „Nordschleswiger“. Der Stab fester Bereitschaftsmitarbeitender steigt damit von 67 auf 77. „Hinzu kommen noch Reinigungskräfte und Küchenpersonal.“

Noch mehr auf dem Wunschzettel 

Es sei erfreulich, dass der Bereitschaftsvergleich mit den finanziellen Zuwendungen die Möglichkeiten des Centers verbessert, so der Schulchef. So manchen Wunsch hätte er dennoch.

„Wir würden die Kapazitäten bei der Unterbringung von Kursteilnehmenden mit einem entsprechenden Anbau gern von 78 auf 100 erhöhen. Vielleicht wird daraus ja bei der nächsten Ausschüttung etwas“, sagt der Centerchef.

Mann in Einsatzuniform lehnt an Backsteinmauer mit Straßenschild Redningsvej.
Blickt der Entwicklung der Bereitschaftsschule optimistisch entgegen: Schulchef Allan Kirk Jensen.

Mit der Übernahme der Feuerwehrimmobilie und des Grundstücks wird seine Einrichtung auch neue Eigentümerin der nahegelegenen unterirdischen Einsatzzentrale, die in den 1980er-Jahren während des Kalten Krieges errichtet wurde und später in den Besitz der örtlichen Feuerwehr überging.

Museumsbunker bleibt vorerst erhalten 

Der Bunker wird als kleines Museum von Ehrenamtlichen in Schuss gehalten, und es werden bei Interesse Führungen angeboten. Bei Großübungen des Ausbildungscenters wird die ehemalige Einsatzzentrale manchmal einbezogen.

Es soll sich erst einmal nichts am ehrenamtlichen Betrieb mit Führungen ändern. „Ob es für längere Zeit so bleibt, oder ob es für den Bunker andere Verwendungen gibt, muss sich zeigen“, hält sich der Schulchef mit langfristigen Versprechungen zurück.