Katastrophenschutz

Verkauf der Feuerwehrwache an die Bereitschaftsschule in Tingleff besiegelt

Gruppe von Einsatzkräften steht in einer Fahrzeughalle und hört einem Redner zu.
Der Apenrader Bürgermeister Jan Riber Jakobsen (r.) bei der Feierstunde in der Tingleffer Feuerwehrwache, die an die benachbarte Bereitschaftsschule abgetreten wurde. Links Schulchef Allan Kirk Jensen und Bereitschaftsminister Torsten Schack Pedersen (Venstre).

Die Übernahme der Tingeffer Feuerwehrstation durch das angrenzende Ausbildungscenter der Bereitschaft ist mit einer kleinen Feierstunde in den Mittelpunkt gerückt worden. Beide Seiten – die staatliche Bereitschaft und das kommunale Einsatzwesen – versprechen sich vom Immobilienwechsel viel.

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Zusammenfassung

  • Der dänische Bereitschaftsminister hat den Verkauf der Feuerwehrstation in Tingleff an das gegenüberliegende Ausbildungszentrum gewürdigt.
  • Mit dem Kauf, sollen Kapazitäten geschaffen werden, um die lange Wartezeiten bei der Einsatzleiterausbildung zu reduzieren.
  • Der Zusammenschluss „Brand og Redning Sønderjylland“ plant eine neue Wache möglichst in der Nähe der Bereitschaftsschule. 2027 solle die Einrichtung stehen.

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Auch der zuständige Minister Torsten Schack Pedersen (Venstre) fuhr am Montagnachmittag am Højskolevej in Tingleff vor: Mit honorigen Gästen ist der Verkauf der Tingleffer Feuerwehrstation an das gegenüberliegende Ausbildungscenter der staatlichen Bereitschaft markiert worden.

An die Immobilie und dem dazugehörenden Gelände am Højskolevej war die „Beredskabsstyrelsen Center for Uddannelse“ interessiert, um Platzprobleme zu lösen.

Der Minister rief in Erinnerung, dass der Kauf der Immobilie am Højskolevej in Tingleff Teil des Bereitschaftsvergleichs für 2025 und 2026 mit einem Volumen von knapp 2 Milliarden Kronen ist.

 „Ein Bestandteil dieser Vereinbarung war, dass wir die übermäßig langen Wartezeiten für Einsatz- und Teamleiterausbildung verkürzen. Der Bedarf an dieser Ausbildung ist groß. Ich bin wirklich stolz darauf, dass hier in Tingleff jetzt so viel passiert. Es zeigt, dass die Überlegungen nicht nur Worte auf einem Blatt Papier sind, sondern schnell in die Praxis umgesetzt wurden“, so der Minister in Richtung aller Beteiligten.

Alternative moch gesucht

Der Zusammenschluss „Brand og Redning Sønderjylland“ mit Apenrade (Aabenraa), Hadersleben (Haderslev) und Tondern (Tønder) verfolgt nun das Ziel, an anderer Stelle in Tingleff eine neue Station zu errichten. Angedacht ist ein Standort nah an der Bereitschaftsschule, um Synergien zu schaffen. Entstehen soll eine Kombination aus Wache und eigenem kleinen Schulungscenter.

Drei uniformierte Männer stehen bei einer Ansprache vor einem Rednerpult in einer Halle.
Mit einem Präsent und Wein dankte Schulchef Allan Kirk Jensen (l) dem Tingleffer Feuerwehrkapitän Morten Christiansen sowie Holger Rostgaard Andersen (r.) von der übergeordneten Kooperation „Brand og Redning Sønderjylland“, dass die Feuerwehrwache an die Bereitschaft verkauft worden ist.

Jan Riber Jakobsen, Bürgermeister von Apenrade und Vertreter von „Brand og Redning Sønderjylland“, hob die wichtige Bedeutung hervor, die die Übergabe der Feuerwehrstation einhergehend mit den Plänen im Bereitschaftsvergleich für die Tingleffer Einrichtung haben.

„Die staatliche Bereitschaft und ihre Ausbildungseinrichtung mit großem Übungsgelände gehören fest zur Familie in Tingleff. Mit unserer neuen kommunalen Wache, die 2027 errichtet sein soll, entsteht in Tingleff ein einzigartiges Zentrum“, so Jakobsen. 

Übergangsweise ist die Tingleffer Wehr in einem Industriegebäude am Kravlundvej untergebracht. Die Rettungswageneinheit der Region Süddännemark, die sich zuvor im Gebäude der Feuerwehr am Højskolevej befand, ist an anderer Stelle im Ort untergebracht.