Natur

Das nennt man eine Punktlandung: In Jeisings Storchennest ist Leben eingekehrt

Störche brüten seit 2021 in Jeising

In der vergangenen Woche hat ein Storch mit deutscher Ringmarke das Nest in Ruttebüll (Rudbøl) bezogen. Am Montag kam ein Artgenosse in Jeising an. Auf den Tag genau eine Stunde später als der erste Storch von 2025.

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Zusammenfassung

  • Ein neuer Storch ist punktgenau im Storchennest von Jeising gelandet.
  • Ob es das bekannte Männchen Clyde ist, bleibt unklar, da der Neuankömmling unberingt ist.
  • Dorfbewohner und Storchenvater Henning Schmidt Andresen beobachten den zutraulichen Vogel aufmerksam.

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In der vergangenen Woche hat ein Storch mit deutscher Ringmarke das Nest in Ruttebüll (Rudbøl) bezogen.

Am Montag kam ein Artgenosse in Jeising um etwa 17 Uhr an. Auf den Tag genau eine Stunde später als der erste Storch vom vergangenen Jahr.

Storchenvater Henning Schmidt Andresen hat noch nicht identifizieren können, ob es vielleicht das Storchenmännchen Clyde sein könnte, das in den vergangenen Jahren für Nachwuchs im Jeisinger Storchennest gesorgt hat.

Vielleicht nicht hungrig

„Dieser Storch hat die Nacht im Nest verbracht und setzte sich auf die Hausdächer. Wäre es Clyde, hätte er sich sofort über das Futter hergemacht. Das tat dieser unberingte Storch nicht, der aber auch vom langen Flug ein wenig durch den Wind und zerzaust war“, so Andresen. Vielleicht sei er auch gar nicht hungrig gewesen. Es stritten sich daher die Geister im Dorf, wer der zweibeinige Gast ist.

Er sei in der Nähe des Storchennestes herumgegangen, was den Storch nicht weiter störte. Er muss also Menschen gewohnt sein, sagt Andresen, der mit seiner Frau Eva und anderen Dorfbewohnerinnen und -bewohnern für das leibliche Wohl der Störche sorgt. Seit 2021 brüten Störche in Jeising.