Eishockey

Sønderjyske verpasst Herlev einen Denkzettel

Grund zur Freude gab es beim Heimsieg gegen Herlev.

Der Tabellenzweite aus Herlev ist gewarnt, sollte es zu einem schnellen Wiedersehen im Playoff-Viertelfinale kommen. Ein Blitzstart ebnete den Weg zu einem glatten Sønderjyske-Sieg.

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Zusammenfassung

  • Sønderjyske feiert mit einem 6:2 gegen den Tabellenzweiten Herlev den vierten Heimsieg in Serie und findet rechtzeitig vor den Playoffs zur Form.
  • Ein 3:0-Blitzstart nach zehn Minuten legte den Grundstein, danach kontrollierten die Hellblauen die Partie diszipliniert, späte Gegentore blieben Schönheitsfehler.
  • Torhüter Thomas Lillie sieht sein Team taktisch gefestigt, lobt starke Special Teams und hält ein Playoff-Duell mit Herlev für sehr wahrscheinlich.

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Das gute Gefühl kehrt bei den Eishockeyspielern von Sønderjyske immer mehr zurück. Nach einer verkorksten Saison ist mit den Hellblauen vielleicht doch noch in den Playoffs zu rechnen.

Der dänische Meister von 2024 hat mit einem 6:2-Erfolg gegen den Tabellenzweiten Herlev Eagles den vierten Heimsieg in Folge gefeiert und die gute Serie im Februar weiter ausgebaut. 

Starkes Spiel gemacht

14 von 18 möglichen Punkten sind im Februar herausgesprungen. Die Formkurve zeigt also vor dem Playoffstart am 13. März nach oben – wichtiger war vielleicht, dass dem Tabellenzweiten ein Denkzettel verpasst wurde.

Bleibt die Tabellensituation an den letzten vier Spieltagen der regulären Saison so wie sie jetzt ist, wird der Tabellenzweite Herlev im Playoff-Viertelfinale auf den Tabellensiebten Sønderjyske treffen. Und die Eagles wissen jetzt, dass Siege gegen Sønderjyske nicht so leicht zu holen sind, wie noch in der ersten Saisonhälfte.

„Ich bin mir eigentlich recht sicher, dass Herlev unser Playoff-Gegner wird, und da ist es natürlich schön, das letzte Duell vor den Playoffs zu gewinnen. Wir haben ein starkes Spiel gemacht. Die zwei späten Gegentreffer ärgern mich natürlich, aber im Großen und Ganzen kann ich mich nicht beschweren“, sagt Sønderjyske-Torhüter Thomas Lillie zum „Nordschleswiger“.

3:0 nach 10 Minuten

Ein Blitzstart ebnete den Weg zum Erfolg. Herlev-Torwart Christian Elmose machte beim ersten Gegentreffer nach 40 Sekunden keine glückliche Figur und musste bereits in der dritten Minute den Puck ein zweites Mal aus seinem Kasten holen.

Nach zehn Minuten hieß es 3:0. Die Hellblauen zeigten danach eine disziplinierte Leistung und machten in der Schlussphase den Sack zu. Zwei späte Gegentore waren nur Schönheitsfehler.

„Es sieht langsam gut aus“, findet Thomas Lillie: „Wir haben unser Spiel simplifiziert, und machen es uns dadurch einfacher, uns an den taktischen Vorgaben zu halten. Das Niveau der Special Teams konnte angehoben werden – das Boxplay und das Powerplay sehen gut aus.“

Sønderjyske - Herlev Eagles (3:0,0:0,3:2) 6:2

1:0 Jacob Schmidt-Svejstrup (0:40/Ass.: Nikolaj Krag-Christensen, Oskar Drugge/5 gegen 4), 2:0 Jonas Borring (2:46/Ass.: Mathias Kløve), 3:0 Angelo Miceli (9:42/Ass.: Gustav Nielsen/5 gegen 4), 4:0 Matthew Kopperud (53:54/Ass.: Nikolaj Krag-Christensen), 5:0 Nikolaj Krag-Christensen (54:44/Ass.: Gustav Nielsen, Angelo Miceli), 5:1 Axel Lindström (54:59), 5:2 Brock Bremer (56:44), 6:2 Jacob Schmidt-Svejstrup (57:56).

Zeitstrafen: Sønderjyske 3x2 – Herlev 3x2 Minuten. Schiedsrichter: Vernon Hofferd/René Jensen. Zuschauer: 1.784.