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Kampfansage von Sønderjyske-Abwehrchef: „Die anderen müssen uns im Auge behalten“

Tobias Sommer und Rasmus Vinderslev durften sich ärgern, dass in Brøndby nicht mehr als ein Punkt heraussprang.

Der starke Auftritt in Brøndby war gut für das Selbstverständnis, meint Magnus Jensen nach einem Spiel, wo die Leistung besser war als die Ausbeute.

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Zusammenfassung

  • Sønderjyske überzeugt in Brøndby, holt aber nur ein 0:0.
  • Spieler und Trainer betonen, dass die Mannschaft die bessere war und selbstbewusst in die Meisterschafts-Endrunde geht.
  • Abwehrchef Magnus Jensen sieht den bloßen Einzug in die Endrunde nicht als genug und kündigt offensiven Kurs im Saisonendspurt an.

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Der Einzug in die Meisterschafts-Endrunde stand schon vorher fest, der Auftritt in Brøndby unterstrich aber, dass Sønderjyske im Konzert der Großen auch dazugehört. 

Sønderjyske war an diesem Abend die bessere Mannschaft, ließ aber die Chance verstreichen, alle drei Punkte mitzunehmen und musste sich mit einem torlosen Unentschieden begnügen.

Die bessere Mannschaft

„Hätte das Spiel einen Sieger verdient gehabt, wären wir das. Wir hatten das Gefühl, dass wir die bessere Mannschaft waren. Ärgerlich nur, dass wir unsere relativ großen Chancen nicht genutzt haben. Ich bin aber nicht überrascht“, sagt Magnus Jensen zum „Nordschleswiger“.

Der Auftritt verstärkt den Eindruck, dass Sønderjyske in der Meisterschafts-Endrunde eine gute Rolle spielen kann.

Magnus Jensen und Sønderjyske war bei Standardsituationen stets gefährlich.

„Wir spielen jetzt, um etwas zu erreichen, und nicht um etwas zu verhindern. Das macht wesentlich mehr Spaß. Wir wollen in der Endrunde so viele Spiele wie möglich gewinnen und dann sehen, wie weit uns das trägt. Es ist ein wenig zu früh, über Medaillen zu sprechen. Ich sehe mich aber bestätigt, dass wir eine gute Mannschaft sind. Nach einer Winterpause hat man immer Zweifel, wo man nach einer guten ersten Saisonhälfte steht, aber dass wir gegen Silkeborg gut waren und auch an einem schwierigen Ort in Brøndby unsere Sache gut gemacht haben ist gut für unser Selbstverständnis“, meint Magnus Jensen.

Ein Signal an die anderen

Dem Abwehrchef reicht der Einzug in die Meisterschafts-Endrunde nicht – er will mehr.

„Die zuletzt gezeigten Leistungen geben uns Auftrieb und sind auch ein Signal an die anderen, dass sie uns im Auge behalten müssen. Ich bin nicht überrascht, dass wir gegen die guten Teams mithalten können, aber es ist dennoch schön, dass wir darin bestätigt werden“, so Magnus Jensen.

Sein Trainer hatte in Brøndby eine solide Sønderjyske-Mannschaft gesehen.

Die meisten Zweikämpfe gingen an Sønderjyske.

„Ich bin damit zufrieden, dass wir uns erlauben können, enttäuscht zu sein, dass wir nicht in der Lage waren, das Letzte rauszuholen und mehr als einen Punkt mitzunehmen“, meint Thomas Nørgaard.

Die Überraschungs-Mannschaft hatte dafür gesorgt, dass der Frust der Brøndby-Fans im Laufe des Spiels immer größer wurde.

Mit der Kulisse gut umgegangen

„Unser Selbstvertrauen ist groß, das war deutlich zu sehen. Die Spieler verstehen, wie sie mit dieser Kulisse umgehen müssen. Nicht alle sind diesen Druck gewohnt, aber wir waren mutig und haben uns getraut, den Gegner früh zu stören und durch das gegnerische Pressing zu kombinieren. Das ist uns gut gelungen, einzig die Abgeklärtheit im Abschluss hat gefehlt“, sagt Thomas Nørgaard.

„Angesichts der gezeigten Leistung freue ich mich einerseits, andererseits bin ich enttäuscht. Da war mehr für uns drin. Wir waren die bessere Mannschaft, hatten die größeren Chancen und hätten die drei Punkte mitnehmen müssen“, meint Tobias Sommer: „Wir haben auf Sieg gespielt, und das werden wir auch in den letzten elf Spielen der Saison tun.“