AUS DER MINDERHEIT

Zwischen Trockenbilanz und nassen Baustellen: Der DRN richtet den Blick nach vorn

Das Feuer zur Sonnenwende 2025 vor dem Bootshaus des DRN

Vorsitzender Walter Christensen vom Deutschen Ruderverein Norderharde berichtet über neue und jüngere Mitglieder, viele Ruder-Aktivitäten, notwendige Investitionen am Bootshaus und den großen Einsatz der Mitglieder.

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Aus der Minderheit

Dieses ist ein Bericht aus dem Verbands- und Vereinsleben der deutschen Minderheit in Nordschleswig. Es handelt sich nicht um einen Beitrag aus der Redaktion des „Nordschleswigers”.

Der Deutsche Ruderverein Norderharde zählte 60 aktive und 22 passive Mitglieder. Im vergangenen Jahr legten die Ruderinnen und Ruderer insgesamt 2.504 Kilometer zurück, davon 663 Gästekilometer.

Zu den Aktivitäten und Veranstaltungen des Jahres gehörten „Glögg“ im Januar, das Anrudern am 30. März und die Weinprobe am 4. April. Hinzu kamen der Tag des Ruderns am 26. April, der St.-Hans-Abend am 23. Juni und „Alsenrum“ am 10. August. Außerdem fanden das Abrudern am 25. Oktober sowie das Grünkohlessen am 7. November statt, das diesmal in der Schule stattfand. 

Mit der kleinen Weihnachtsfeier am 10. Dezember ging das Vereinsjahr zu Ende. Viele Ruderinnen, Ruderer, Kajakfahrerinnen und Kajakfahrer besuchten das gemütliche Bootshaus im idyllischen Düwig (Dywig) regelmäßig.

Im Juli führte der Flensburger Ruderverein ein Trainingslager im Bootshaus durch. Im Dezember machte eine Jugendgruppe der Friedrichsstädter Rudergesellschaft Station. Darüber hinaus besuchten weitere Ruderinnen, Ruderer sowie Kajakfahrerinnen und Kajakfahrer den Verein, darunter auch die Ruderinnen und Ruderer aus Kiel, die gemeinsam mit dem Verein Alsenrund ruderten.

Im Verlauf des Jahres übernahmen die Mitglieder erneut Arbeiten am Bootshaus und an der Bootsbrücke. Auf der Bootsbrücke ersetzten sie den alten, rutschigen Bretterbelag durch einen neuen, rutschfesten und wetterfesten Belag. Dafür musste die rostfreie Unterkonstruktion angepasst werden. Sämtliche Arbeiten an der Brücke führten die Mitglieder in Eigenleistung aus.

Für das Problem mit der Feuchtigkeit im und unter dem Bootshaus beauftragte der Verein eine Firma. Zwischen Bootshaus und dem Abhang, aus dem ständig Wasser austrat, legte diese eine Drainage und bedeckte sie mit Kies. Es bestand nun die Hoffnung, dass sich das Feuchtigkeitsproblem im Bootshaus für viele Jahre erledigt hatte, bis der Kies irgendwann wieder verschlammt.

Für das neue Jahr stehen weitere Arbeiten an. Das Dach des Bootshauses benötigt eine Reparatur. Es müssen Belüftungsöffnungen in das Dach eingebaut werden, damit die Feuchtigkeit aus dem Dachraum entweichen kann.

Ich danke allen, die sich im Deutschen Ruderverein Norderharde engagierten, die im und am Ruderverein anpackten, wenn Arbeiten anstanden, und allen, die den Verein mit Rat, Tat und ihrer Anwesenheit unterstützten.

Walter Christensen, Vorsitzender des Deutschen Rudervereins Norderharde