Fussball

Sønderjyske-Sportchef sieht Ablöser für Mads Agger in den eigenen Reihen

Mads Agger stieg 2024 mit Sønderjyske in die Superliga auf.

Mads Agger ist nach Polen verkauft worden. Sønderjyske sieht sich aber auf der Außenstürmer-Position gut aufgestellt.

Veröffentlicht Geändert

Zusammenfassung

  • Sønderjyske verkauft Außenstürmer Mads Agger für 500.000 Euro an Pogon Stettin.
  • Sportchef Casper Daather hält den Kader trotz des Abgangs auf Aggers Position für ausreichend besetzt.
  • Junge Spieler wie Olti Hyseni, Alexander Lyng und Mohamed Cherif sollen nun verstärkt in Verantwortung rücken.

Diese Infobox wurde mithilfe von KI generiert und von der Redaktion geprüft.

Mads Agger ist für eine in seinem Vertrag festgeschriebene Ablösesumme von 500.000 Euro mit sofortiger Wirkung an den polnischen Erstligisten Pogon Stettin verkauft worden. 

Nach dem Verkauf von Kristall Mani Ingason im Januar an Brann Bergen bereits der zweite Stammspieler, der abgegeben wird, ohne durch eine Neuverpflichtung kompensiert zu werden, doch der Sønderjyske-Sportchef sieht keine dramatische Schwächung der Mannschaft.

Musterbeispiel für die Strategie

„Wir sind auf dieser Position gut aufgestellt und haben die Qualität im Kader, um das Loch nach Agger zu stopfen. Junge Spieler wie Olti Hyseni und Alexander Lyng auf den Außen- sowie Mohamed Cherif auf der Zehner-Position müssen jetzt ihre Chance nutzen und sich noch mehr in den Vordergrund spielen“, sagt Casper Daather zum „Nordschleswiger“.

Für den Sportchef ist Mads Agger ein Musterbeispiel für die Strategie, die Sønderjyske verfolgen möchte.

„Für mich ist Agger eine gute Geschichte. Er hat sich bei uns gut entwickelt, ist groß und stark geworden und ist nun für ein Auslands-Abenteuer bereit, von dem er immer schon geträumt hat. Das wussten wir von Anfang an. Wir sehen uns gerne als Brutkasten für junge Talente oder Spieler aus den Divisionen“, so Casper Daather.

Marktwert höher als die Ablösesumme

Der 26-Jährige aus Lemvig kam im Sommer 2023 für Kleingeld von Erstdivisionär Næstved Boldklub und stieg mit Sønderjyske in die Superliga auf, wo er in 40 Spielen 7 Tore erzielt hat.

Der Vertrag, der bis zum Sommer 2026 lief, wurde Anfang Oktober bis Mitte 2029 verlängert und mit einer festgeschriebenen Ablösesumme versehen. Ohne Vertragsverlängerung hätte Agger im Sommer ablösefrei wechseln können. So kassiert Sønderjyske immerhin 500.000 Euro, obwohl sein Marktwert laut „transfermarkt.de“ bei 1,2 Millionen Euro liegt.

Pogon Stettin wird vom ehemaligen Midtjylland-Coach Thomas Thomasberg trainiert und steht in der Tabelle der „Extraklasa“ auf dem elften Tabellenplatz. In der vergangenen Saison wurde der Traditionsklub Vierter.

Mads Agger kann sich auf neue sportliche Herausforderungen und auch auf eine satte Gehaltserhöhung freuen.