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Trainer-Comeback von Claus Lyngsøe in Deutschland

Trainer-Comeback von Claus Lyngsøe in Deutschland

Trainer-Comeback von Claus Lyngsøe in Deutschland

Flensborg Avis/jki
Flensburg
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Claus Lyngsøe führte TM Tønder zum Aufstieg in die dänische Handballliga. Foto: Karin Riggelsen

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Seit drei Jahren ist der ehemalige Liga-Coach von TM Tønder und SønderjyskE ohne Trainerjob gewesen. Nun heuert der 56-Jährige südlich der Grenze an.

Die Pressekonferenz des DHK Flensborg gemeinsam mit der SG Flensburg-Handewitt und der Flensburg Akademie hatte noch viel mehr zu bieten, als die Kooperation der beteiligten. So konnte der DHK Flensborg auch einen neuen Trainer vorstellen. Claus Lyngsøe übernimmt die SdU-Handballer.

Für den 56-jährigen Sonderburger ist es ein Comeback ins Trainergeschäft. Nach seinem Abgang als Assistenztrainer der Liga-Mannschaft von SønderjyskE im Sommer 2019 war er ohne Trainerjob gewesen.

Claus Lyngsøe war von 2014 bis 2017 mit großem Erfolg Trainer von TM Tønder in der 1. Division und in der Liga, bevor er für zwei Jahre zu SønderjyskE zurückkehrte, wo er bereits vor seiner TMT-Zeit als Assistenztrainer gearbeitet hatte.

Kein Unbekannter in der Grenzregion

Viel Vorlauf vor dem Termin hatte der neue Trainer allerdings nicht, so wurde man sich doch erst am vergangenen Dienstag endgültig einig. Auf was sich Lyngsøe wirklich eingelassen hat, war für den in Sonderburg lebenden Dänen nicht wirklich abzuschätzen.

»Es sind aufgrund der Kürze der Zeit natürlich noch viele Fragen offen. Das ganze Projekt ist ganz frisch und wir werden sicherlich viele der Fragen im Verlauf auch beantworten müssen. Für den Verein und für die Region ist dieser Zusammenschluss aber sicher profitabel«, sagt der neue DHK-Trainer zu „Flensborg Avis“.

Ein Unbekannter ist Claus Lyngsøe derweil in der Grenzregion nicht, wenngleich er bislang in Deutschland nur Fußball gespielt hat.

»Ich habe zwei Jahre für den TSB Flensburg und auch zwei Jahre für Flensburg 08 gespielt«, lacht der 56-Jährige darauf angesprochen.

Ziel Klassenerhalt

Die Liga halten wird die Aufgabe des ruhigen Vertreters der Trainerzunft beim DHK Flensborg sein.

»Es wird keine Abstiegsrunde geben, sondern drei Absteiger und der Vierte muss dann noch in die Relegation. Deshalb zählt für uns nichts anderes als der Klassenerhalt. Als Pfund und gutes Omen für uns ist vielleicht, dass wir im ersten und letzten Saisonspiel Heimspiele haben«, schätzt Tjark Desler, der nach seinem Karriereende den Posten des Geschäftsführer Sport beim DHK übernommen hat, ein.

Nicht nur die realistische und demütige Einschätzung der Verantwortlichen haben Claus Lyngsøe angesprochen. Wichtig für ein solches Projekt auch, dass der Däne ein Händchen für die Arbeit mit Talenten hat.

»Für mich ist es wichtig uns als Team im Verlauf des Prozesses zu verbessern. Diese Aufgabe spricht mich an und dass dann zudem junge und unglaublich willige Spieler dabei sind, macht es noch noch interessanter«, so Claus Lyngsøe.

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