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SønderjyskE will weiter nach unten schauen

SønderjyskE will weiter nach unten schauen

SønderjyskE will weiter nach unten schauen

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Hadersleben/Haderslev
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Eine bisweilen turbulente Saison soll in aller Ruhe zu Ende gebracht werden, meint Glen Riddersholm. Foto: Claus Fisker/Ritzau Scanpix

Drei Punkte fehlen noch, um eine weitere Saison in der Superliga zu sichern. Doch durch die Miniserie von drei ungeschlagenen Spielen in Folge haben sich neue Möglichkeiten aufgetan.

Mit einem Sieg gegen OB am Sonntag können sich die Superligafußballer von SønderjyskE endgültig aus dem Abstiegsrennen verabschieden und zudem bis auf einen Punkt an den Tabellenführer AaB herankommen.

Dieser brächte am Ende der Saison ein Playoffspiel um die Teilnahme an der Europa-League-Qualifikation. Zeit, sich neue Ziele zu stecken? Bloß nicht, meint Trainer Glen Riddersholm.

„Jetzt ist nicht die Zeit, um sich neue Ziele zu setzen. Wir müssen mit beiden Füßen auf dem Boden bleiben und die abschließenden Spiele mit viel Respekt angehen. Die Voraussetzungen für das Überleben in der Liga sind in unseren letzten zwei Spielen zwar besser geworden, aber das bedeutet nicht, dass wir jetzt noch einmal unseren Fokus verändern werden“, sagt Glen Riddersholm gegenüber dem „Nordschleswiger“.

Der erste und der letzte Schritt

Der Trainer kann nach den Siegen gegen Lyngby und Vejle endlich die Früchte seiner Arbeit etwas genießen. SønderjyskE hat sich mit sieben Punkten aus den jüngsten drei Partien aus dem Abstiegskampf befreien können.

Am Sonntag soll gegen OB der finale Schritt gemacht werden – gegen das Team, bei dem die Serie vor zwei Wochen begonnen hat.

„Es ist paradox, dass wir ausgerechnet im Spiel gegen OB ein gutes Ergebnis bekommen haben. Wir waren meilenweit von dem Niveau entfernt, das wir vorher gegen Horsens und AaB gezeigt haben. Und obwohl wir zu dem Zeitpunkt nicht gerade vor Selbstbewusstsein gestrotzt haben, sind wir trotz des Traumtores von Kadrii und unserer roten Karte mit einer unglaublichen Moral im Spiel geblieben. Das war ein hart erkämpfter und toller Punkt“, so Glen Riddersholm.

Jede Menge unentschieden

Es war bereits das fünfte Mal in Folge, dass eine Partie zwischen den beiden Teams mit 1:1 ausgegangen ist. Von den letzten elf Spielen zwischen SønderjyskE und OB endeten neun unentschieden. Auch für Sonntag erwartet Riddersholm ein ausgeglichenes und von Taktik geprägtes Spiel – und hofft, dass der 12. Mann den Ausschlag geben wird.

„Gegen OB sind es immer sehr enge Spiele zwischen zwei gut vorbereiteten Mannschaften. Das erwarte ich auch für Sonntag. Wir hoffen, dass der Heimvorteil das Spiel zu unseren Gunsten ausfallen lassen wird. Es dürfen gerne noch mehr Zuschauer werden als vergangenen Sonntag. Das könnte entscheidend werden. Unser Selbstbewusstsein ist seit dem letzten Spiel sicher gewachsen. Doch das ist bei OB nach dem Sieg gegen Lyngby nicht anders“, so Glen Riddersholm.

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