Energieentwurf

Regierung will Strom günstiger machen

dodo
Kopenhagen
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Regierungschef Lars Løkke Rasmussen (Venstre) Foto: Scanpix

Im neuen Energieentwurf macht die Regierung den Vorschlag, die Stromsteuer um 25 Öre zu senken. Einige Parteien befürchten allerdings, dass dann der Stromverbrauch steigt.

Die dänische Regierung will den Strom für die Verbraucher günstiger machen. Das geht aus dem neuen Energieentwurf hervor, der am Donnerstag im Staatsministerium präsentiert wird. „An guten Tagen wird unser gesamter Stromverbrauch durch Windkraft gedeckt. Es muss günstigere Energie für den Einzelnen und die Gesellschaft geben. Wir haben nur einen Planeten zum Leben – und der ist nur geliehen“, so Regierungschef Lars Løkke Rasmussen (Venstre) zur Nachrichtenagentur Ritzau.

Konkret will die Regierung die Stromsteuer um 25 Öre von 91 auf 66 Öre pro Kilowattstunde senken.

Für einen Haushalt mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern in einem Haus von 150 Quadratmetern und einem jährlichen Stromverbrauch von 4.000 Kilowattstunden bedeutet dies jährliche Einsparnisse von rund 1.000 Kronen.

Die Senkung soll von 2019 bis 2025 schrittweise eingeführt werden und kostet am Ende rund 1,5 Milliarden Kronen pro Jahr.

Da allerdings einige Parlamentsparteien fürchten, dass der Stromverbrauch steigt, wenn die Kosten sinken, ist noch nicht sicher, ob der Vorschlag angenommen wird.

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Cornelius von Tiedemann
Cornelius von Tiedemann Stellv. Chefredakteur
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