Handball

SønderjyskE eine Klasse besser als der Aufsteiger

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Stine Broløs zeigte mit 19 Paraden eine starke Leistung im Tor.

Der Abstand nach ganz oben ist noch groß, der Abstand nach unten aber auch. Die SønderjyskE-Handballerinnen haben EH Aalborg pulverisiert.

Gut erholt von der Klatsche gegen den dänischen Meister haben sich die Handballerinnen von SønderjyskE gezeigt.

Die Hellblauen haben nur drei Tage nach der deftigen 26:38-Niederlage gegen Team Esbjerg das Heimspiel gegen EH Aalborg glatt mit 37:22 gewonnen.

Keine Angst vor der Favoritenrolle

Der Aufsteiger klopft als Tabellenneunter an die Tür zur Endrunde, war aber chancenlos gegen eine starke SønderjyskE-Mannschaft, die von Anfang an deutlich machte, wie groß der Abstand zur zweiten Tabellenhälfte geworden ist.

„Wir haben auch nicht das Gefühl, dass wir zur unteren Tabellenregion gehören. Wir haben auch keine Angst, die Favoritenrolle anzunehmen, und gehen mit sehr viel Ruhe in die Spiele, in denen wir Favorit sind. Und mittlerweile sind wir in vielen Heimspielen in der Favoritenrolle“, sagt SønderjyskE-Trainer Peter Nielsen, der sich über die sportliche Entwicklung seiner Mannschaft freut.

Der Trainer und Sportchef war allerdings mit dem Auftritt gegen Team Esbjerg gar nicht zufrieden und hatte deutliche Worte gefunden. Gegen den Meister kann man durchaus verlieren, aber nicht in dieser Art und Weise.

Energie zurückgekehrt

„Wir waren das Problem. Der Trubel um das Final Four herum war zu groß geworden. Wir haben ohne Energie gespielt. Die Energie war gegen Aalborg wieder da. So sind wir in der Defensive einen Schritt voraus, kommen zu Tempogegenstößen und spielen im Angriff schneller. Mit der Energie wird die Handbremse gelöst“, meint Peter Nielsen.

Torhüterin Stine Broløs wehrte von den 40 Würfen auf ihr Tor 19 ab. Aus dem Spiel heraus war die Quote sogar über 50 Prozent (19 von 37).

„Ich denke, Stine war heute für Aalborg eine widerwärtige Gegenspielerin“, freut sich der Trainer.

Ida Marie Dahl (8), Sarah Paulsen (7), Melissa Petrén (5), Lea Hansen (3), June Bøttger (3), Olivia Simonsen (2), Karine Dahlum (2), Sara Ibranovic (2), Josefine Dragenberg (2), Louise Ellebæk (2) und Nicoline Olsen (1) erzielten die Tore für SønderjyskE.