Benefizaktion

Ex-Ministerpräsident verkauft Currywurst für guten Zweck

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Engholm, ehemaliger Ministerpräsident Schleswig-Holsteins, will vor dem von der Schließung bedrohten Lübecker Café Salut» Currywurst verkaufen. (Archivbild)

Die hoch verschuldete Stadt Lübeck will dem Café Salut» der Heilsarmee den Zuschuss streichen. Dagegen protestieren die Betreiber und bekommen Hilfe.

Der frühere Ministerpräsident Schleswig-Holsteins, Björn Engholm, soll am Mittwoch die Heilsarmee unterstützen. Engholm (85) werde in Lübeck vor dem Café Salut» an der Untertrave Currywurst verkaufen, teilte die Heilsarmee mit.

In dem von der Heilsarmee betriebenen Café bekommen Menschen mit wenig Geld seit 2008 Frühstück, Mittagessen und andere Speisen zu günstigen Preisen. Die Einrichtung ist den Angaben zufolge von der Schließung bedroht, weil die Hansestadt im Zuge ihrer Haushaltskonsolidierung den Zuschuss von jährlich rund 120.000 Euro streichen will.