Fussball

Sønderjyske verschenkt in Brøndby den Sieg

Tobias Sommer und Sønderjyske durften sich über viele ausgelassene Torchancen ärgern.

Die Sønderjyske-Fußballer haben sich für einen bärenstarken Auftritt in Brøndby nicht belohnt. Ein massives Übergewicht an Torchancen wurde nicht genutzt. Der Auftritt macht aber Mut für die Meisterschafts-Endrunde.

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Zusammenfassung

  • Sønderjyske dominierte auswärts bei Brøndby, nutzte aber seine zahlreichen Torchancen nicht und musste sich mit einem 0:0 zufriedengeben.
  • Die Gastgeber blieben weitgehend harmlos, hatten kaum echte Möglichkeiten und konnten sich bei Torhüter Patrick Pentz für den Punktgewinn bedanken.
  • Trotz des gefühlten Punktverlusts stärkt der starke Auftritt das Selbstvertrauen Sønderjyskes im Hinblick auf die Meisterschafts-Endrunde.

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Ein Punktgewinn in Brøndby. Das hört sich doch für jeden Sønderjyske-Fans gut an. Das torlose Unentschieden am Montagabend vor 14.680 Zuschauerinnen und Zuschauern in Brøndby war allerdings eher ein Punktverlust als ein Punktgewinn.

Die Sønderjyske-Fußballer haben sich für einen bärenstarken Auftritt nicht belohnt. Ein massives Übergewicht an Torchancen wurde nicht genutzt, und Brøndby IF, der fast fünfmal so viel Geld in seine Fußball-Mannschaft steckt wie Sønderjyske und auch in der Winterpause kräftig eingekauft hat, durfte sich über den einen Punkt glücklich schätzen. 

Schöne Flugeinlage von Marcus Bundgaard – der Sønderjyske-Torwart hatte aber wenig zu tun.

Sønderjyske ließ gegen Brøndby über 90 Minuten keine einzige echte Torchance zu. Zwei Schüsse von der Strafraumgrenze und zwei abgeblockte Abschlussversuche im Strafraum waren alles, was die enttäuschenden Gastgeber zu bieten hatten.

Die Sønderjyske-Kicker müssen sich über einen verpassten, ja sogar verschenkten Sieg ärgern – dennoch war es ein Punktgewinn, mit dem man etwas anfangen kann.

Der Auftritt in Brøndby verstärkt die Hoffnungen, dass Sønderjyske in der Meisterschafts-Endrunde eine Rolle spielen kann und sich nicht verstecken muss. 

Sønderjyske spielte auf Sieg

Mutig und selbstbewusst traten die Hellblauen im Brøndby Stadion auf, so wie sie es schon im Dezember vor einer ähnlich großen Kulisse im „Parken“ gegen den FC København taten. 

Sønderjyske spielte ganz klar auf Sieg. Und die Hellblauen spielten über weite Strecken den gepflegteren Fußball, kombinationsstark und auch torgefährlicher.

Lirim Qamili gab mit einem Kopfball an die Querlatte bereits in der vierten Minute die erste Duftmarke ab, gute Möglichkeiten für Mohamed Cherif und Maxime Soulas sollten folgen. Ein Konter über Mads Agger hätte aber die Führung bringen müssen, doch Matthew Hoppe scheiterte freistehend an Pascal Pentz.

Matthew Hoppe scheitert an Pascal Pentz.

Brøndby hatte zwar viele Spielanteile, wusste aber herzlich wenig damit anzufangen. Torgefahr strahlten die harmlosen Gastgeber nicht aus, und die Unmut der vielen Fans wurde immer größer. Der Frust nach fünf sieglosen Spielen sitzt tief. Brøndby hat in diesen fünf Spielen nur zwei Tore erzielt, im neuen Kalenderjahr noch kein einziges.

Man hatte das Gefühl, dass der dänische Meister von 2021 noch ewig hätte spielen können, ohne ein Tor zu erzielen.

Sønderjyske hatte in der zweiten Halbzeit gute Möglichkeiten für Tobias Sommer, Mads Agger und Lirim Qamili. Mit etwas mehr Abgeklärtheit hätte Sønderjyske einen verdienten Sieg mitnehmen können.

Und wenn die Fans der Heimmannschaft den eigenen Torwart als besten Spieler des Spiels auszeichnen, sagt das schon einiges über den Spielverlauf aus.

Brøndby IF - Sønderjyske (0:0) 0:0

Brøndby: Patrick Pentz – Oliver Villadsen, Ben Godfrey, Luis Binks, Marko Divkovic – Bartosz Slisz, Mathias Jensen (58.: Daniel Wass) – Nicolai Vallys, Mayckel Lahdo (58.: Ousmane Sow), Jacob Ambæk (76.: Mads Frøkjær-Jensen) – Emmanuel Dennis (89.: Viggo Poulsen).

Sønderjyske: Marcus Bundgaard – Simon Wæver (61.: Andreas Oggesen), Magnus Jensen, Maxime Soulas, Daniel Gretarsson (61.: Ebube Duru) – Rasmus Vinderslev, Tobias Sommer – Mads Agger (86.: Sefer Emini), Mohamed Cherif (73.: Alexander Lyng), Lirim Qamili – Matthew Hoppe (73.: Olti Hyseni).

Gelbe Karten: Bartosz Slisz, Ben Godfrey – Maxime Soulas, Daniel Gretarsson, Matthew Hoppe, Tobias Sommer.

Schiedsrichter: Morten Krogh. VAR-Schiedsrichter: Lasse Læbel Graagaard.

Zuschauer: 14.680.