Wirtschaft und Infrastruktur

Bau der Autobahnbrücke bei Pattburg geht los

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Das gelbe Kreuz markiert: Hier soll die neue Autobahnbrücke als Verbindung der beiden Gewerbegebiete gebaut werden.

Die Ausschreibung ist abgeschlossen, die Firmen „Freiberg“ und „Arkil A/S“ haben den Zuschlag bekommen. Sie sollen die Autobahnüberführung und die Fahrbahnen bauen, die das alte Pattburger Gewerbegebiet mit dem neu geplanten auf westlicher Seite verbinden wird.

Im April soll es mit dem Bau der Autobahnbrücke in Verlängerung der Kejsergade in Pattburg losgehen. Nach Abschluss der Ausschreibung sind Verträge mit den Firmen „Freiberg“ und „Arkil A/S“ unterzeichnet worden. Das hat die Kommune Apenrade (Aabenraa) in einer Pressemitteilung bekannt gegeben.

„Freiberg“ wird demnach für den Straßen- und Fahrbahnbau zuständig sein, während „Arkil“ die Brücke errichtet, die das östliche mit dem neuen westlichen Industriegebiet verbinden wird. Die Arbeiten werden laut Kommune voraussichtlich im Sommer 2026 abgeschlossen sein.

Stärkung des Wirtschaftsstandorts

Die Vorsitzende des Ausschusses für Planung, Technik und ländliche Räume, Dorte Soll (Sozialdemokratie), sagte zur nächsten Phase des Brückenprojekts: „Dies ist ein wichtiger Schritt für Pattburg und die gesamte Gemeinde. Mit der Brücke schaffen wir eine bessere Infrastruktur, die den Wirtschaftsstandort stärkt und den Standort für Unternehmen und Arbeitnehmende noch attraktiver macht.“

Die Autobahnbrücke stand schon länger auf der Wunschliste der Kommune. 25 Millionen Kronen – geschätzt die Hälfte des Investitionsvolumens – hatte der Apenrader Stadtrat dafür angesetzt. Der Staat bewilligte die andere Hälfte. Das Projekt umfasst unter anderem den Umbau der Kreuzung am Omfartsvej sowie eine Erweiterung des Straßennetzes westlich der Autobahn.

Beeinträchtigungen in der Bauphase

Während des Brückenbaus müssen sich Verkehrsteilnehmende zeitweise auf Änderungen einstellen. Eine längere Komplettsperrung erwarte man allerdings nicht, sagt Jesper Juhl Kristensen, Chef der kommunalen Abteilung „Drift og Anlæg“ auf Nachfrage des „Nordschleswigers“. „Das wird nur kurzfristig passieren, wenn etwa große Teile mit dem Kran bewegt werden. In der Regel bleibt die Baustelle passierbar, teilweise mit einer Umleitung über eine Spur auf der Gegenfahrbahn“, so Kristensen. In der Bauphase wird es zudem eine Geschwindigkeitsbegrenzung geben.

Man werde versuchen, die verkehrsregelnden Maßnahmen in Zusammenarbeit mit der Polizei rechtzeitig bekannt zu geben und die Gefahr von Staubildung zu minimieren, ergänzt der Verwaltungschef.