Leichtathletik

Sara Slott verschiebt Karriereende

Sara Slott verschiebt Karriereende

Sara Slott verschiebt Karriereende

Aarhus
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Sara Slott gewann bei den Olympischen Spielen in Rio die Silbermedaille. Foto: Gonzalo Fuentes/Ritzau Scanpix

Die Olympischen Spiele im Sommer 2020 hätten der Schlusspunkt einer langen Karriere werden sollen, doch für Dänemarks erfolgreichste Leichtathletin ist noch nicht Schluss.

Nach wochenlanger Bedenkzeit hat sich Sara Slott entschieden, ihre sportliche Laufbahn um ein weiteres Jahr zu verlängern. Die Hürdenläuferin wird bei den Olympischen Spielen in Tokio die Jagd nach der nächsten Medaille aufnehmen, obwohl die Spiele um ein Jahr verschoben worden sind.

„Ich finde, dass es in den vergangenen Jahren vielversprechend ausgesehen hat, und deswegen werde ich in der Manege noch eine weitere Runde drehen“, sagt die 33-Jährige aus Aarhus in einem Interview mit Team Danmark.

Im März hatten sich Zweifel gemeldet, ob die Motivation und die Finanzen für eine um zwölf Monate verlängerte Olympia-Vorbereitung reichen würden.

„Ich denke, dass ich ein paar Tage den Stecker ziehen musste, aber danach bin ich wieder ins Training eingestiegen, und ich bin mittlerweile zu dem Schluss gekommen, dass ich die Karriere bei den Olympischen Spielen beenden möchte“, so Sara Slott. „Ich kann es aber noch so sehr wollen, ich bin dazu gezwungen, auch die Finanzen im Auge zu behalten. Ich denke aber, dass ich die Unterstützung zugesprochen bekomme, die ich brauche.“

Sara Slott gewann bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro die Silbermedaille über 400 Meter Hürden und ist bereits für die Olympischen Spiele in Tokio qualifiziert.

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Gwyn Nissen
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