Olympia

Team Danmark muss auf Geldsuche

Team Danmark muss auf Geldsuche

Team Danmark muss auf Geldsuche

Kopenhagen
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Lone Hansen hat viel Arbeit vor sich. Foto: Mathias Løvgreen Bojesen/Ritzau Scanpix

Dänemarks Sportler müssen sich ein weiteres Jahr auf Olympia vorbereiten, und das erfordert Ressourcen. Die fehlen jedoch.

Die Verschiebung der Olympischen Sommerspiele von Tokio sorgt bei Team Danmark für einige Sorgenfalten, denn bei der dänischen Sporthilfe ist nach der Olympiade die Kasse leer. Das Geld reicht nicht aus, um die Kader-Athleten für Tokio zwölf weitere Monate auf dem gleichen Niveau zu unterstützen.

„Blickt man auf die Verschiebung der Olympischen Spiele, sieht es auf den ersten Blick leicht aus. Das ist einfach die gleiche Veranstaltung, bloß ein Jahr später, aber so einfach ist es leider nicht. Wir können nicht das gleiche Geld zweimal ausgeben“, sagt Lone Hansen, Geschäftsführerin von Team Danmark, in einer Pressemitteilung.

Ein Großteil der Fördermittel kommt von Sponsoren und Donationen. Der Etat reicht bis zum August 2020. Danach fängt ein neuer Zyklus an. Die Verschiebung der Tokio-Spiele zwingt Team Danmark dazu, auf Geldsuche zu gehen.

Pläne sind über den Haufen geworfen worden

„Viele der Mittel von unseren kommerziellen Partnern sind bereits ausgegeben, für die Unterstützung unserer Athleten, für Trainingslager und Vorbereitungen. Jetzt müssen sich die Athleten ein weiteres Jahr auf Olympia vorbereiten, und das erfordert Ressourcen“, unterstreicht Lone Hansen: „Dementsprechend sind die Finanzen der erste Punkt, den wir in Angriff nehmen, und das ist in Krisenzeiten selbstverständlich keine leichte Aufgabe.“

Auch für die Sportler bedeutet die Verschiebung der Olympischen Spiele eine markante Umstellung. Viele Pläne sind über den Haufen geworfen worden.

„Wir tragen eine große Verantwortung, gut auf unsere Athleten aufzupassen. Sie sind natürlich frustriert über ihre Situation, wo alles auf den Kopf gestellt worden ist und Pläne neu überdacht werden müssen. Hier wartet in den kommenden Wochen viel Arbeit auf uns“, so die Geschäftsführerin der dänischen Sporthilfe.

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