Politik

Kurt Asmussen tritt bei der Kommunalwahl wieder für die SP an

Veröffentlicht Geändert
Kurt Asmussen möchte als Stadtratskandidat erneut ins Apenrader Rathaus ziehen (Archivfoto).

Nach längerem Überlegen hat sich der Pepersmarker für eine erneute Kandidatur entschieden. Ihm sei viel daran gelegen, die Politik in der Kommune Apenrade mitzuprägen, sagt der 40-Jährige im Gespräch. Er wünscht sich, dass Routinier und SP-Stadtratskollege Erwin Andresen ebenfalls wieder kandidiert.

„Die Stadtratsarbeit ist mit einem enormen zeitlichen Aufwand verbunden. Ich habe daher sehr, sehr lange überlegt. Die Entscheidung ist schließlich für eine Kandidatur gefallen, denn ich verspüre eine große Motivation, die Politik in der Kommune weiter mitzugestalten“, sagt Kurt Asmussen. Der 40-jährige Landwirt und dreifache Familienvater aus Pepersmark sei bereit, auch wieder als Spitzenkandidat für die Schleswigsche Partei (SP) bei der Kommunalwahl anzutreten.

Den zweiten Coup landen

Asmussen wird zum zweiten Mal kandidieren. Bei seiner Premiere 2021 schaffte er als Nachfolger von Kurt Andresen aus Nolde, beide sind im Großraum Bülderup (Bylderup) verwurzelt, auf Anhieb den Sprung in den Stadtrat.

Asmussen sammelte als einer von vier Spitzenkandidatinnen und -kandidaten sogar mehr Stimmen als Routinier Erwin Andresen aus Uk (Uge), der schon zu Zeiten der alten Kommune Tingleff (Tinglev) Stadtratsvertreter war.

„Ich hoffe, dass Erwin auch weitermacht. Er ist ein angesehener, kompetenter und respektierter Politiker“, sagt Kurt Asmussen über seinen kongenialen Partner im Stadtrat. Erwin Andresen hat sich noch nicht festgelegt, ob er erneut kandidieren wird. Er wollte sich auf Nachfrage nach wie vor nicht dazu äußern.

Erwin Andresen (l.) und Kurt Asmussen gehören in der jetzigen Legislaturperiode als Vertreter der Schleswigschen Partei dem Apenrader Stadtrat an.

Politische Steckenpferde

Für Kurt Asmussen waren und sind die politischen Ergebnisse der laufenden Legislaturperiode mit ein Ansporn für eine erneute Kandidatur gewesen.

„Ich hatte zur Wahl vor drei Jahren einiges versprochen, vor allem was den ländlichen Raum betrifft, und finde, dass sich da einiges bewegt hat. Die Lokalräte wurden gestärkt, und es sind im ländlichen Raum Entwicklungs- und Bauprojekte umgesetzt worden“, so Asmussen, der die Stärkung des ländlichen Raumes weiterhin im Fokus haben möchte, wie er sagt.

Entlastung der Familien

Ihm brennt noch ein weiteres Themenfeld unter den Nägeln. „Es hat sich gezeigt, dass die Elternbeiträge in der Kommune Apenrade für die Kinderbetreuung viel höher sind, als in den benachbarten Kommunen. Wir müssen für eine Entlastung der Familien mit Kindern sorgen“, sagt Kurt Asmussen zum Thema Familienpolitik, das er für den bevorstehenden Wahlkampf bereits auf dem Zettel hat.