Natur und Umwelt

In Renz gelandet: Der erste Storch ist da

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In Renz könnte das Storchennest, wie auf dem Archivfoto von 2023, womöglich bald wieder bezogen werden. In dem kleinen Örtchen ist der erste Storch des Jahres aufgetaucht.

Vielerorts in Dänemark sind die Nester bereitet und nun wird gespannt auf die Ankunft oder die Rückkehr der Störche gewartet. Renz kann sich offenbar als Erstes freuen.

Wie viele Störche werden es in diesem Jahr in Dänemark und wo werden sie sich niederlassen? Das beschäftigt Fans des langbeinigen, symbolträchtigen Vogels Jahr für Jahr.

Vor allem Nordschleswig hat sich nach jahrzehntelanger Flaute als neues Storchzuhause gemausert. Der Storchenverein „storkene.dk“ vermeldet nun die erste Ankunft des Jahres. Adebar ist beim Nest in Renz gelandet – laut dem Verein einen Tag früher als voriges Jahr. Ob der Vogel auch dort bleibt, gilt es abzuwarten.

Die Ankunft des ersten Storches war letztlich vorauszusehen, denn in den vergangenen Tagen sind viele Störche aus südlichen Gefilden in Schleswig-Holstein angekommen. Einige ziehen in Richtung Norden weiter.

Hochburg Nordschleswig

Zeitweise hatte das mit Webcam ausgestattete Nest in Schmedagger (Smedager) vor den Toren Tingleffs (Tinglev) ein Alleinstellungsmerkmal. Es war das einzige Nest in Dänemark, in dem Störche die Brutsaison verbrachten. Mittlerweile sind in Nordschleswig und in anderen Teilen Dänemarks Behausungen dazugekommen, die von Störchen genutzt und in denen Junge großgezogen werden.

Nach Angaben von storkene.dk stieg die Anzahl brütender Storchpaare von zwei im Jahre 2018 auf acht im vergangenen Jahr. Vielleicht werden es dieses Mal noch mehr. Nester gibt es reichlich, denn viele Ortschaften und Grundeigentümer haben Behausungen aufgestellt.