Covid-19

Niemand wird mehr zur Corona-Impfung eingeladen

Niemand wird mehr zur Corona-Impfung eingeladen

Niemand wird mehr zur Corona-Impfung eingeladen

dodo/Ritzau
Kopenhagen
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Frisch gefüllte Spritze Foto: Karin Riggelsen

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Künftig müssen alle Bürgerinnen und Bürger selbst einen Termin vereinbaren, wenn sie sich impfen lassen wollen. Von den Gesundheitsbehörden werden ab kommenden Monat keine Einladungen mehr verschickt.

Die Gesundheitsbehörde wird ab dem 15. Mai damit aufhören, Einladungen für Corona-Impfungen an die Bürgerinnen und Bürger zu versenden. Die Möglichkeit, sich impfen zu lassen, besteht allerdings weiterhin, nur muss sich künftig jeder selbst um einen Termin bemühen.

Das gab die Gesundheitsbehörde am Dienstag in einer Pressemitteilung bekannt.

„Die Lage ist gut. Der Frühling ist da, und wir haben die Epidemie, die abzuflauen scheint, gut unter Kontrolle. Die Zahl der Corona-Patienten in den Krankenhäusern ist stabil, und wir erwarten, dass sie bald weiter sinken wird. Deshalb fahren wir das Massenimpfprogramm gegen Covid-19 nun zurück“, sagt Bolette Søborg von der Gesundheitsbehörde in der Pressemitteilung.

Im Herbst könnte es weitergehen

Auch wenn die Einladungen jetzt ausbleiben, bedeutet dies nicht, dass das Programm für immer beendet wird. Laut Gesundheitsbehörde könne es im Herbst durchaus wieder Bedarf für vermehrte Corona-Impfungen geben – möglicherweise aber nicht für alle Personengruppen, heißt es.

Wir planen, das Impfprogramm im Herbst wieder aufzunehmen. Zuvor muss eine gründliche professionelle Einschätzung darüber erfolgen, wer wann und mit welchen Impfstoffen geimpft werden soll. Wir erwarten, noch vor den Sommerferien einen Plan für die Saison 2022 bis 2023 vorzulegen“, so Bolette Søborg.

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