Sicherheit

Deutschland unterstützt Dänemark mit Anti-Drohnen-Ausrüstung

Veröffentlicht Geändert
Verteidigungsminister Troels Lund Poulsen (Venstre) sei erfreut darüber, dass Deutschland Dänemark mit Anti-Drohnen-Ausrüstung unterstützen wolle, sagte er am Sonntag.

Deutschland stellt Technik bereit, auch die Ukraine und Schweden bieten Hilfe an. Der EU-Gipfel in Kopenhagen steht im Fokus.

Nach mehreren Drohnenvorfällen hat Deutschland Dänemark Hilfe zugesagt. Wie Verteidigungsminister Troels Lund Poulsen (Venstre) auf „X“ mitteilte, stellt Berlin Anti-Drohnen-Ausrüstung bereit. Das Material soll vor allem beim anstehenden EU-Gipfel in Kopenhagen kommende Woche die Sicherheit erhöhen.

„Ich möchte Deutschland für die Hilfe danken, die unsere Drohnenabwehr stärkt und Ausdruck der engen deutsch-dänischen Zusammenarbeit ist. Gemeinsam sind wir stärker“, schrieb Poulsen.

In den vergangenen Tagen war es mehrfach zu illegalen Drohnenflügen über dänischen Flughäfen und Militärstützpunkten gekommen – unter anderem über dem Flughafen Kastrup sowie den Luftwaffenbasen Skrydstrup und Karup. Wer dahintersteckt, ist unklar. Behörden sprechen von einem „professionellen“ Akteur.

Auch andere Länder haben Unterstützung zugesagt: Die Ukraine bot an, Fachpersonal bereitzustellen. Verteidigungsminister Poulsen zeigte sich bewegt von diesem Angebot: „Ein Land im Krieg, das für seine Freiheit kämpft, entscheidet sich dennoch, uns zu helfen.“ Auch Schweden will Dänemark mit Anti-Drohnen-Technik beim EU-Gipfel unterstützen.