Katastrophenschutz

Mehr als eine neue Feuerwehrstation: Das sind die Pläne für Tingleff

Mann in Uniform in einer Feuerwache, im Hintergrund ein orangefarbenes Einsatzfahrzeug.
Holger Rostgaard Andersen, Direktor von „Barand og Redning Sønderjylland“, ist momentan viel mit dem Bau einer neuen Feuerwehrstation in Tingleff beschäftigt. Das Foto zeigt den Direktor im bisherigen Feuerwehrgerätehaus, das an das benachbarte Ausbildungscenter der staatlichen Bereitschaft abgetreten wurde.

Nach dem Verkauf des Feuerwehrgerätehauses am Højskolevej an die staatliche Bereitschaftsschule in Tingleff nimmt die Planung für eine neue kommunale Immobilie Fahrt auf. Dem Verbund „Brand og Redning Sønderjylland“ schwebt ein Multicenter vor, das weit über eine normale Station hinausgeht.

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Zusammenfassung

  • Das Feuerwehrgerätehaus in Tingleff wurde an die staatliche Bereitschaftsschule übergeben, damit diese ihre Ausbildungskapazitäten erweitern kann
  • Der Verbund „Brand og Redning Sønderjylland“ plant in unmittelbarer Nähe ein neues Multifunktionszentrum für Feuerwehr und Schulungen mit Kosten von 15 bis 20 Millionen Kronen.
  • Die neue Station soll bis 2027 entstehen, Synergien mit dem Ausbildungscenter schaffen und nach Möglichkeit auch die Rettungseinheit der Region Süddänemark aufnehmen.

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Es war ein langgehegter Wunsch, dass das Schulungsscenter des staatlichen Bereitschaftswesens in Tingleff (Tinglev) die gegenüberliegende Feuerwehrstation übernimmt, um mehr Platz und mehr Möglichkeiten für seinen Ausbildungsbetrieb zu bekommen. 

„Brand og Redning Sønderjylland“, Kooperation des Feuerwehr- und Bereitschaftswesens der Kommunen Apenrade (Aabenraa), Hadersleben (Haderslev) und Tondern (Tønder), kam dem Wunsch nach und trat die Wache samt Grundstück am Højskolevej an das gegenüberliegende Ausbildungscenter ab.

Es ging so schnell, dass ein alternatives Domizil noch gar nicht gefunden ist. Das soll möglichst schnell passieren, so „Brand og Redning Sønderjylland“-Direktor Holger Rostgaard Andersen und Apenrades Bürgermeister Jan Riber Jakobsen (Konservative) am Rande eines Empfangs, bei dem die Übernahme der Feuerwehrwache an die Bereitschaftsbehörde im Beisein des Ministers Torsten Schack Pedersen (Venstre) besiegelt und gefeiert wurde.

Am liebsten Nachbar bleiben

Man habe ein Areal in unmittelbarer Nähe des Ausbildungscenters im Blick, auf dem ein neues Gebäude entstehen soll. „Die Planungen und die Gespräche laufen“, so Andersen. Für die neue Immobilie sind zwischen 15 und 20 Millionen Kronen angesetzt. Die Finanzierung laufe über den Gesamthaushalt des Zusammenschlusses „Brand og Redning Sønderjylland“, wie Jan Riber Jakobsen ergänzt.

Die Tingleffer Wehr ist übergangsweise in einem Industriegebäude am Kravlundvej untergekommen.

Das neue Domizil soll weit über ein gewöhnliches Feuerwehrgerätehaus hinausgehen. Laut Holger Andersen ist eine Kombination aus Feuerwehrwache und Schulungscenter mit Seminarräumen vorgesehen. „Und mit Duschräumen, wenn unsere Leute in Tingleff das Gelände der Bereitschaftsschule für spezielle Übungen nutzen. Es entlastet die Kapazitäten der Bereitschaftsschule“, sagt Andersen.

Paarlauf mit der staatlichen Bereitschaftsschule

Der Austausch und die Kooperation mit dem staatlichen Ausbildungscenter bleibe ein roter Faden. „Wir wollen so viel Synergie wie möglich schaffen. Auf unsere neuen Räumlichkeiten soll auch das Ausbildungscenter zurückgreifen können, wenn der Bedarf bei großen Schulungen oder Übungen besteht“, ergänzt der kommunale Bereitschaftschef.

Personen unterhalten sich in einer Feuerwehrhalle mit Infobannern im Hintergrund.
Apenrades Bürgermeister Jan Riber Jakobsen (rechts) im Gespräch mit dem Minister für Sicherheit und Bereitschaftswesen, Torsten Schack Pedersen (Venstre), während der offiziellen Übergabe der Tingleffer Feuerwehrstation an das gegenüberliegende Ausbildungscenter der Bereitschaft.

Am bisherigen Standort der Feuerwehrstation war die Rettungseinheit der Region Süddänemark mit untergebracht. „Wir würden die Einheit gern in unserem neuen Domizil dabeihaben. Es würde ins Gesamtkonstrukt passen. Wir werden mit der Region Rücksprache halten und sondieren, ob sie sich beteiligen wollen“, so Andersen.

Obwohl noch nicht einmal eine Architektenzeichnung für die neue Liegenschaft in der Schublade ist, „gehen wir davon aus, dass die Station 2027 bereitsteht. „Es wird in den kommenden Jahren in Tingleff richtig viel passieren – nicht nur in Sachen Feuerwehr- und Bereitschaftswesen“, sagt Jan Riber Jakobsen in Anlehnung an einen neuen Gesamtplan („Helhedsplan“) für den Ort sowie an die Aufwertung des Bahnhofs, der 2027 ein zentraler Knotenpunkt auf der grenzüberschreitenden Achse werden soll.