Kultur und Freizeit

Ausgebremst: Dieses Jahr kein Autospektakel „DHB“ im Padborg Park

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Bei der Veranstaltung DHB im Padborg Park dreht sich alles um Autos und Motoren. In diesem Jahr findet das Event nicht statt (Archivfoto)

Aufgrund zuletzt sinkender Teilnehmer- und Besucherzahl hat der Betreiber der Renn- und Teststrecke Padborg Park entschieden, die Veranstaltung „Danmarks Hurtigste Bil“ in diesem Jahr ausfallen zu lassen. Gänzlich zu den Akten ist das Event allerdings nicht gelegt.

Dieses Jahr wird es im Padborg Park kein „Danmarks Hurtigste Bil“ (DHB) für Auto- und Motorsportfreaks geben. Das geht aus einer Pressemitteilung des veranstaltenden Streckenbetreibers hervor.

„Seit vielen Jahren ist die Veranstaltung sowohl beim Publikum als auch bei den Teilnehmern ein großer Erfolg, doch leider mussten wir insbesondere bei der Zuschauerzahl einen Rückgang verzeichnen“, sagt Padborg-Park-Betreiber Tom Pedersen laut Mitteilung.

Kamen 2015 noch rund 15.000 Gäste zum DHB-Wochenende, als die Pattburger Anlage erstmals Austragungsort war, ging die Zahl Jahr für Jahr zurück und lag zuletzt bei nur wenigen Tausenden.

Großer Aufwand

Das Veranstalten des festivalähnlichen Events mit Konzerten, Sonderveranstaltungen und Campinggelände sei mit enormem Arbeits- und Zeitaufwand und auch Kosten verbunden. „In der Woche vor dem DHB ist aufgrund der Vorbereitung auf DHB bereits kein normaler Betrieb im Padborg Park mehr möglich“, so Pedersen zu den Beweggründen, die Veranstaltung in diesem Jahr ausfallen zu lassen.

Das endgültige Aus des Spektakels ist damit allerdings nicht besiegelt.

„Wir haben uns zunächst für eine Verschiebung der Veranstaltung auf 2026 entschieden. Das ermöglicht uns, das Event DHB neu zu denken, denn es ist eine tolle Veranstaltung mit vielen guten Elementen“, sagt Tom Pedersen.

„Obwohl wir daran arbeiten, den DHB der Zukunft weiterzuentwickeln, hoffen wir auch, dass uns in diesem Jahr einige andere Aktivitäten einfallen, die sich gezielt an unsere DHB-Stammgäste richten“, ergänzt der Renn- und Teststreckenbetreiber.