Handball

„Verdammt, sind wir gut“

„Verdammt, sind wir gut“

„Verdammt, sind wir gut“

Jens Kragh Iversen
Jens Kragh Iversen Sportredaktion
Herning
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Foto: Henning Bagger/Ritzau Scanpix

Die dänischen Spieler konnten es kaum fassen, wie souverän sie im Endeffekt den Handball-Thron bestiegen haben.

„Verdammt, sind wir gut. Wir haben ein wahnsinniges Turnier hingelegt. Wir sind so überlegen gewesen“, jubelte Spielmacher Rasmus Lauge am TV2-Mikrofon.

„Wir hätten die Geschichte selbst nicht viel besser schreiben können. Davon träumt man als kleiner Junge, eine WM vor eigenem Publikum zu spielen und dann auch noch zu gewinnen“, meinte Mikkel Hansen: „Wir haben im WM-Finale 2013 einen mächtigen Arschtritt bekommen, das macht den Triumph jetzt nur noch schöner. Wir hatten über das ganze Turnier hinweg eine mentale und taktische Stärke gehabt und konnten uns ständig umstellen, egal was der Gegner versucht hat.“

Der Trainer war voll des Lobes für seine Mannschaft.

„Ich kann meine Gefühlslage gar nicht beschreiben. Alle möglichen Gefühle geistern durch meinen Körper. Ich könnte heulen, im nächsten Augenblick bin ich einfach nur megastolz auf die Mannschaft. Wer hätte beispielsweise einen Anders Zachariassen so wachsen sehen. Das ist das Größte in meiner Karriere, ohne Zweifel. Es ist unbeschreiblich, fantastisch. Jetzt brauche ich ein Bier vom Fass“, so Nikolaj Jacobsen.

Foto: Henning Bagger/Ritzau Scanpix

„Davon haben wir alle geträumt, daran werden wir alle zurückdenken, wenn wir alt geworden sind. Vor 15.000 Zuschauern im Boxen Weltmeister zu werden, das ist ein Traum, der in Erfüllung geht“, jubelt Casper U. Mortensen.

„Wir haben ein souveränes Turnier gespielt, haben tollen Handball gespielt und die Medaille geholt, die uns noch fehlte“, meint René Toft.

Kronprinz Frederik durfte die Medaillen überreichen und zeigte sich gerührt.

„Das ist dänische Sportgeschichte, die geschrieben wurde“, so der Kronprinz: „Das war fantastisch. Die beste Mannschaft hat den besten Handball der Welt gespielt.“

Kronprinz Frederik zeigte sich nach der Siegerehrung gerührt. Foto: Henning Bagger/Ritzau Scanpix
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