Fussball-WM

„Dänemark schwebt knapp unter den etablierten Favoriten“

„Dänemark schwebt knapp unter den etablierten Favoriten“

„Dänemark schwebt knapp unter den etablierten Favoriten“

Apenrade/Aabenraa
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Gelöste Stimmung beim dänischen Abschlusstraining Foto: Natalia Kolesnikova/AFP/Ritzau Scanpix

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Die dänische Fußball-Nationalmannschaft greift am Dienstag ab 14 Uhr gegen Tunesien zum ersten Mal bei der Weltmeisterschaft in Katar ins Geschehen ein. „Der Nordschleswiger“ hat vor dem dänischen WM-Auftakt Stimmen aus dem Ausland gesammelt.

„kicker“, Deutschland: „Was diese Elf leisten kann, hat sie bei der EM 2021 bewiesen. Sollte sie diese Form auch in Katar zeigen, ist ihr eine große Überraschung zuzutrauen.“

„BILD“, Deutschland: „Da Dänemarks Kader die absolute Spitzenklasse in vielen Bereichen fehlt, zählt die Mannschaft nicht zu den Favoriten für die WM. Aufgrund der hervorragenden Breite auf allen Positionen, der Vielseitigkeit des Spielermaterials und der starken Moral der Mannschaft sollte man Danish Dynamite trotzdem auf dem Zettel haben. Unsere nördlichen Nachbarn haben sich in den letzten Jahren erheblich weiterentwickelt und bei der letzten EM auf sich aufmerksam gemacht. Das erste Ziel muss in der Gruppe mit Frankreich, Australien und Tunesien natürlich das Achtelfinale sein. Die Franzosen konnte Dänemark zuletzt zweimal schlagen, sodass womöglich sogar der Gruppensieg drin sein könnte. Danach ist je nach Matchup und Turnierverlauf alles offen. Wir denken aber, dass spätestens im Halbfinale Schluss ist.

„The Guardian“, England: „Könnten Eriksen und Dänemark es ganz nach oben schaffen? Das ist ihre Absicht in Katar, und es wäre ein fußballerisches und persönliches Comeback für die Ewigkeit. Es würde auch den Fortschritt eines Teams untermauern, das knapp unter den etablierten Favoriten schwebt, aber vor und seit der Rückkehr seines Talismans genug gezeigt hat, um darauf hinzuweisen, dass der letzte Schritt möglich sein könnte.

Die dänische Auswahl beim Abschlusstraining Foto: Mads Claus Rasmussen/Ritzau Scanpix

„L’Equipe“, Frankreich: „Mit einem Halbfinaleinzug bei der letzten Euro kommt Dänemark mit Ehrgeiz und geölter Taktik, vor allem bei Standardsituationen, zur WM nach Katar.“

„New York Times“, USA: „Man ist geneigt, Dänemark als ,Dark Horse' zu bezeichnen, aber das stimmt nicht ganz. Dänemark erreichte das Halbfinale der Europameisterschaft 2021, qualifizierte sich souverän für die Weltmeisterschaft und hat Frankreich in den vergangenen fünf Monaten zweimal geschlagen. Das erste Spiel gegen Tunesien sollte ein leichtes Drei-Punkte-Spiel sein. Und wenn Dänemark Frankreich im zweiten Spiel erneut schlagen könnte, wäre der Weg ins Achtelfinale frei.“

„Der Standard“, Österreich: „Geheimfavorit Dänemark. Der Europameister von 1992 gilt nach neun Siegen in zehn Qualispielen als Titelgeheimtipp.“

„Sportschau.de“, Deutschland: „Mit den Dänen muss man bei der WM rechnen. In der Gruppe mit Frankreich, Australien und Tunesien ist man hinter den Franzosen Favorit aufs Weiterkommen. In der K.-o.-Runde ist dann an guten Tagen einerseits alles möglich. Ein Vorstoß über das Viertelfinale hinaus erscheint andererseits unwahrscheinlich, da es dem Kader im Spitzenklasse-Segment im Vergleich zu den Turnierfavoriten dann doch an Klasse mangelt.“

Jochen Breyer, „ZDF“-Moderator: „Ich tippe auf einen Außenseiter – und zwar Dänemark. Weil die Mannschaft bei der Euro gezeigt hat, dass sie einen ganz besonderen Geist hat. Einen, den man nicht über noch so viele Teambuilding-Maßnahmen heraufbeschwören kann. Und darauf wird es mehr denn je ankommen.“

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