Fußball

Neujahrskracher: Riddersholm schon ab 1. Januar bei SønderjyskE

Sven Sörensen Sportredaktion
Hadersleben/Haderslev
Zuletzt aktualisiert um:
Glen Riddersholm tritt damit nicht erst am 1. Februar, sondern schon am 1. Januar sein Amt als Trainer bei SønderjyskE an. Foto: Henning Bagger/Ritzau Scanpix

Überraschende Wende! Glen Riddersholm wird schon ab 1. Januar 2019 die SønderjyskE-Fußballer trainieren. Vendsyssel FF und SønderjyskE sind zu einer Einigung gekommen.

Wenn die Fußballer von SønderjyskE am 7. Januar 2019 aus ihren Weihnachtsferien zurückkehren, wird ein neues Gesicht die Spieler begrüssen.

Kurz vor den Weihnachtsferien wurde Glen Riddersholm als neuer Chef-Trainer bei SønderjyskE präsentiert. Er wurde mit einem Vertrag bis zum Sommer 2022 ausgestattet. Doch wegen Glen Riddersholms Job als Sportchef bei Vendsyssel FF konnte der Vertrag erst ab 1. Februar 2019 in Kraft treten.

Doch jetzt sind beide Vereine zu einer gemeinsamen Einigung gekommen und haben die Bedingungen ausgehandelt, sodass Glen Riddersholm schon am 1. Januar 2019 sein Amt als Chef-Trainer wird antreten können.

„Es lag schon in der Luft, dass es für alle Parteien das Beste wäre, wenn wir eine Lösung ab Neujahr finden würden. Es freut mich daher sehr, dass wir und Vendsyssel schnell eine Übereinstimmung gefunden haben und dass wir ab dem ersten Trainingstag im neuen Jahr Glen Riddersholm als neuen Chef-Coach begrüßen dürfen“, so SønderjyskE-Sportchef Hans Jørgen Haysen.

Am 22. Oktober 2018 wurde Glen Riddersholm als Sportchef bei Vendsyssel angestellt, entschied sich aber nur zwei Monate danach, den Posten als Chef-Trainer bei SønderjyskE anzunehmen. Etwas, worüber Jacob Andersen, Vorstandsvorsitzender von Vendsyssel FF, alles andere als begeistert war. Doch die Wogen scheinen sich geglättet zu haben.

„Wir sind den Umständen entsprechend eine akzeptable Vereinbarung mit SønderjyskE eingegangen. SønderjyskE wird uns in zufriedenstellender Weise kompensieren. Deshalb haben wir uns entschieden, Glen Riddersholm von seinem Amt ab 1. Januar 2019 freizustellen“, so Jacob Andersen.

Mehr lesen