Fussball

Matchwinner „Greko“ lobt seinen Trainer

Jens Kragh Iversen
Jens Kragh Iversen Sportredaktion
Hadersleben/Haderslev
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Christian "Greko" Jakobsen staubte zum 2:1-Siegtreffer ab. Foto: Scanpix/Claus Fisker

Die SønderjyskE-Fußballer haben mit dem 2:1-Heimsieg gegen den FC Nordsjælland wieder Selbstvertrauen getankt und blicken in der Tabelle wieder nach oben.

„Dieser Sieg ist wahnsinnig wichtig für uns. Er gibt uns das Selbstvertrauen und die Hoffnung, dass wir die Meisterschafts-Endrunde erreichen können – dazu war ein Sieg heute absolut erforderlich“, meint Christian „Greko“ Jakobsen: „Schön war das Spiel nicht. Unter diesen schweren Bedingungen gingen viele Bälle ins Leere. Es ist uns aber gelungen, das Spiel von Nordsjælland zu zerstören, und dann waren wir bei Standards und im Umschaltspiel gefährlich.“

Der Schütze des Siegtreffers zeigte sich überrascht, wie stark SønderjyskE in der zweiten Halbzeit Spiel und Gegner dominierte.

„Das hatte ich nicht erwartet. Wir hatten es in der Vergangenheit oft schwer gegen Nordsjælland. Die sind am Ball besser als wir, aber wir haben dem Gegner die Räume dichtgemacht und deren Spielmacher Matthias Jensen aus dem Spiel genommen. Das war gut gesehen von unserem Trainer, dass wir Nordsjælland so entscheidend bremsen konnten“, lobt „Greko“ Trainer Nørgaard.

Simon Kroon strotzte bei seiner Rückkehr vor Spielfreude und verleiht dem Offensivspiel von SønderjyskE das gewisse Etwas. Foto: Scanpix/Claus Fisker

Der andere Torschütze hatte an seinem 32. Geburtstag gut lachen, ärgerte sich aber immer noch, dass er das Tor des Jahres aus rund 65 Metern Entfernung um wenige Zentimeter verpasste.

„Ich bin immer noch enttäuscht. Das wäre der Höhepunkt meiner Karriere gewesen. Die Bilder wären um die Welt gegangen. Ich wusste, dass Runarsson weit vor seinem Tor steht, war aber nicht präzise genug“, schüttelte ein lächelnder Kees Luijckx den Kopf: „Ich freue mich aber, dass wir uns zurück ins Spiel kämpfen und gegen einen starken Gegner noch zwei Tore erzielen konnten. Der Charakter und die Mentalität haben uns diesen Sieg gebracht. Ich habe nach dem Horsens-Spiel gesagt, dass die Endrunde nicht mehr möglich ist, jetzt ist vielleicht doch möglich. Diese Liga ist verrückt.“

Pluspunkte konnte in einem starken SønderjyskE-Kollektiv ein Rückehrer sammeln. „Es war schön wieder zu spielen. Es fehlen noch ein paar Prozentpunkte in Sachen Touch und Timing, aber das Gefühl war gut, und ich war überrascht, dass ich 88 Minuten durchhalten konnte“, meinte Simon Kroon, der vor Spielfreude strotzte.

Er könnte in der Endrunden-Jagd von SønderjyskE zum Joker werden.

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Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
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