Eishockey

Simon Kroon kommt bis zum Saisonende

Simon Kroon kommt bis zum Saisonende

Simon Kroon kommt bis zum Saisonende

Hadersleben/Haderslev
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Assistenztrainer Henrik Hansen kann wieder auf Simon Kroon zurückgreifen. Foto: Karin Riggelsen

Die Rückkehr von Simon Kroon  ist perfekt. Der schwedische Außenstürmer wird bis zum Saisonende von Superliga-Tabellenführer FC Midtjylland an SønderjyskE ausgeliehen. 

„Das ist für alle Parteien eine gute Lösung. Wir wissen, welches Topniveau Simon Kroon hat, und das kann er bei uns wiederfinden“, meint SønderjyskE-Direktor Klaus Rasmussen, der allerdings unterstreicht, dass die Rückholaktion nicht mit einem vorzeitigen Wechsel von Troels Kløve zu OB gleichbedeutend ist: „Nein, ganz klar nicht. Es bleibt dabei, dass OB nicht für eine kleine Handvoll Geld Kløve bekommen wird. Dann bleibt er bis Vertragsende im Sommer bei uns.“

Simon Kroon war Anfang 2016 für eine hohe sechsstellige Summe von Malmö FF zu SønderjyskE gekommen, machte sich sofort in der Superliga einen Namen und wurde trotz anhaltender Verletzungsprobleme Ende Januar 2017 im Paket mit Janus Drachmann und Marc Dal Hende an den FC Midtjylland verkauft.

SønderjyskE kassierte nach Informationen des Nordschleswigers für das Trio eine Ablösesumme in Höhe von rund sechs Millionen Kronen, davon die fünfeinhalb für Kroon, und hat sich bei einem möglichen Weiterkauf Prozente gesichert.

Der Schwede unterschrieb beim FCM einen Vierjahresvertrag bis Ende 2020, tat sich aber schwer, sich im großen Konkurrenzkampf beim Superliga-Tabellenführer durchzusetzen und machte nur sechs Superliga-Spiele (ein Tor).

„Wir wissen, was Simon am Ball kann. Wir bekommen in erster Linie den Speed, den wir gesucht haben“, meint Sportchef Hans Jørgen Haysen.

29 Superliga-Einsätze und sechs Tore im SønderjyskE-Trikot stehen bei Kroon zu Buche. Der Schwede erzielte auch ein Tor in seinen sechs Europapokal-Einsätzen für SønderjyskE.

„Wir haben jetzt eine weitere Alternative auf der Außenbahn. Sportlich gesehen stehen wir mit Simon Kroon besser gerüstet da“, freut sich Klaus Rasmussen.

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