Eishockey

Schwerster Playoff-Gegner bleibt Sønderjyske erspart

Gustav Nielsen bereitete die ersten beiden Tore vor.

Nach drei Niederlagen in Serie haben die Eishockeyspieler von Sønderjyske endlich wieder ein Erfolgserlebnis verbuchen können.

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Zusammenfassung

  • Sønderjyske stoppt seine Negativserie und vergrößert den Vorsprung auf Rødovre.
  • Beim 3:2-Auswärtssieg gab die Mannschaft eine 3:0-Führung beinahe aus der Hand und musste am Ende zittern.
  • Trainer Lars Foder feiert seinen ersten Sieg als Chefcoach, ärgert sich aber über ein nach Videobeweis aberkanntes Tor.

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Die Eishockeyspieler von Sønderjyske haben die Talfahrt bremsen und ein Abrutschen auf den achten Tabellenplatz wohl endgültig verhindern können. Der Vorsprung auf Rødovre ist neun Spieltage vor Ende der regulären Saison auf 13 Punkte angewachsen. Ein Playoff-Viertelfinale gegen den hohen Meisterschaftsfavoriten aus Herning ist somit vermieden worden.

Der zuletzt blasse dänische Meister von 2024 hat mit einem soliden Auftritt über die ersten 50 Minuten drei verdiente Punkte ergattert, musste aber nach einer 3:0-Führung am Ende noch zittern.

Wieder ein Tor aberkannt

Der Sack schien zugemacht, als Joseph Jonsson zehn Minuten vor Schluss zur vermeintlichen 4:1-Führung traf, doch das Tor wurde nach Videobeweis wegen einer angeblichen Torwartbehinderung aberkannt. 

Sønderjyske geriet nach zwei Hinausstellungen kurz hintereinander mächtig unter Druck, konnte aber den Vorsprung über die Zeit retten.

„Wir haben perfekte 50 Minuten gezeigt. Das waren wir Lars schuldig“, so Kapitän Rasmus Lyø bei „DirekteSport“.

Lars Foder kam in seinem vierten Spiel als Cheftrainer zu seinem ersten Sieg.

Foder: Tor hätte zählen müssen

„Wir haben ein gutes Spiel gemacht und uns an die Absprachen gehalten. Das freut mich, und die letzten Minuten ärgern mich nicht wirklich“, sagt Lars Foder zum „Nordschleswiger“.

Der Sønderjyske-Trainer hatte vier Tore seiner Mannschaft gesehen.

„Ich finde ja, dass das 1:4 hätte zählen müssen. ,Svej' ist aufs Tor gegangen, aber auch vom Gegenspieler reingedrängt worden. Der Torwart hat nach der Berührung seine Position wiedergefunden. Auf dem Eis wurde auf Tor entschieden, und es war schwer, diese Entscheidung umzustoßen, aber das haben sie getan.“

Rødovre MB - Sønderjyske (0:0,0:1,2:2) 2:3

0:1 Angelo Miceli (35:08/Ass.: Gustav Nielsen), 0:2 Oskar Drugge (40:12/Ass.: Nikolaj Krag-Christensen, Gustav Nielsen), 0:3 Albert Schioldan (43:41/Ass.: Matt Kopperud, Nikolaj Krag-Christensen), 1:3 Ryan Hughes (44:28), 2:3 Marcus Almquist (58:58/5 gegen 4).

Spieldauer Disziplinarstrafe: Jacob Schmidt-Svejstrup (60.)

Zeitstrafen: Rødovre 1x2 – Sønderjyske 3x2 Minuten. Schiedsrichter: Jens Christian Gregersen/Andreas Nyegaard. Zuschauer: 946.