Team Nordschleswig Tischtennis

Er kam, sah und schwitzte nicht mal: Johan dominiert die Jütland-Meisterschaft

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Johan Kleinschmidt Salling hat die Jütland-Meisterschaft mit Leichtigkeit gewonnen.

Der Tischtennis-Nachwuchs der deutschen Minderheit sorgt weiter für Aufsehen. Allen voran Johan Kleinschmidt Salling, der in Viborg nicht zu schlagen war. Sein Trainer spricht von einer außergewöhnlichen Entwicklung.

 „Ich habe schon damit gerechnet, dass er das Turnier gewinnen kann, dass er dabei aber nicht mal schwitzen würde, hat mich schon überrascht“, sagt Tischtennistrainer Christian Flader über seinen Schützling Johan Kleinschmidt Salling, der jüngst das „Jysk-Top-12-Turnier“ in Viborg gewonnen und sich damit als 11-Jähriger zum besten Spieler in ganz Jütland in der Altersklasse U-13 gekürt hat.

„Es hat richtig Spaß gemacht und war toll, auch mal gegen Gegner aus anderen Teilen Dänemarks zu spielen. Ich bin sehr glücklich, dass ich das Turnier gewinnen konnte“, sagt Johan.

Johan mit seiner Goldmedaille

Das große Ziel: die Kids Masters

Für das kommende Jahr hat er sich nun noch mehr vorgenommen. Sein Ziel: die Kids Masters, bei denen sich die besten Tischtennisspieler aus ganz Dänemark messen. Um sich dafür zu qualifizieren, muss er in den kommenden Monaten durch Erfolge bei Turnieren Rating-Punkte sammeln. Sein Trainer ist sehr zuversichtlich, dass Johan das schaffen wird.

„Johan ist ein unfassbar fleißiger Spieler, der viel arbeitet und ständig versucht, sein Spiel zu verbessern. Er trainiert aktuell viermal die Woche und will eigentlich noch öfter in der Halle stehen. Das sind gute Anzeichen dafür, irgendwann mal zu den besten Spielern im Land zu gehören“, so Flader.

Weitere Treppchenplätze für das Team Nordschleswig

Doch Johan war nicht der einzige Nordschleswiger, der bei den Jütland-Meisterschaften groß aufgespielt hat. Auch Alexander März und Daniel Gerardo Abonce-Mehryar konnten in ihren Altersklassen den dritten bzw. zweiten Platz belegen und standen damit ebenfalls auf dem Siegertreppchen.

„Es war hart, hat aber richtig Spaß gemacht. Ich habe nicht damit gerechnet, so gut abzuschneiden, aber ich habe richtig gut gespielt. Dass es so gut laufen wird, hat mich schon überrascht“, sagt Daniel.

Daniel Gerardo Abonce-Mehryar durfte sich über den zweiten Platz freuen.

Außerdem gingen für das Team Nordschleswig noch Theo Semmler Juhl, Johannes Gerull und Noah Griepentrog an den Start. Für sie reichte des dieses Mal allerdings nicht für Edelmetall.

Der Trainer ist trotzdem auf alle stolz: „Dass wir mit so vielen Spielern bei diesen Meisterschaften teilnehmen, ist schon ein unfassbarer Erfolg. Die Entwicklung, die die Jungs gerade alle nehmen, ist außergewöhnlich“, so Flader, der eine rosige Zukunft für den Tischtennisnachwuchs in der deutschen Minderheit prognostiziert.

Daniel Gerardo Abonce-Mehryar hat sich für die kommende Saison viel vorgenommen.