Handball

Gidsel: Deutschland ist jetzt unser größter Konkurrent

Mathias Gidsel auf dem Balkon des Kopenhagener Rathauses.

Der Kopenhagener Rathausplatz war trotz eisiger Kälte gut gefüllt. Tausende Dänen haben müde den Handball-Europameister gefeiert. Mathias Gidsel zollte noch einmal dem deutschen Finalgegner Respekt.

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Zusammenfassung

  • Tausende Fans feierten in Kopenhagen die dänischen Handball-Europameister trotz eisiger Kälte.
  • Auf dem Rathausplatz präsentierte Kapitän Magnus Saugstrup die EM-Trophäe, während Starspieler Mathias Gidsel den Jubel entgegennahm.
  • Gidsel lobte die deutsche Mannschaft als größten Konkurrenten und betonte deren Stärke vor der Heim-EM im kommenden Jahr.

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Tausende dänische Handballfans trotzten am Montag der eisigen Kälte in Kopenhagen, um den dänischen Europameistern ihre Ehre zu erweisen.

Am späten Nachmittag fuhr der Bus mit Mathias Gidsel, Simon Pytlick, Nikolaj Jacobsen und den anderen Handballhelden auf den Rathausplatz, wo Kapitän Magnus Saugstrup die Trophäe in die Höhe stemmte.

Dänemarks größter Star, Mathias Gidsel, gehörte zu den Ersten, die auf den Balkon traten und den Jubel der Menge entgegennahmen.

„Die gesamte Handballwelt hat uns damit aufgezogen, dass wir die Europameisterschaft nicht gewinnen können, aber jetzt sehen wir, dass auch wir einen Weg finden können, die Europameisterschaft zu gewinnen“, so Mathias Gidsel gegenüber „DR“.

Gidsel hat ein wenig Angst

„Wir haben viel voneinander gelernt und wurden auf und neben dem Platz enorm gefordert. Wir sind mehr als nur talentierte Handballspieler“, so der wertvollste Spieler des Turniers.

Der Rückraumspieler der Füchse Berlin fand nach dem 34:27-Sieg gegen Deutschland auch lobende Worte für den unterlegen EM-Finalisten.

„Wenn ich Deutscher wäre, wäre ich auch stolz auf die Turnierleistung gewesen. Das ist unfassbar", sagte Gidsel dem „SID“: „Es macht mir ein bisschen Angst, dass sie nächstes Jahr den Heimvorteil haben. Ich glaube, die deutsche Mannschaft ist jetzt unser größter Gegner. Wir müssen akzeptieren, dass sie nah an uns dran sind und eine unfassbare junge Mannschaft haben. Wenn wir den Heimvorteil nicht gehabt hätten, dann glaube ich nicht, dass wir Europameister geworden wären“.