Covid-19

Corona: Region passt Test- und Impfkapazitäten an

Corona: Region passt Test- und Impfkapazitäten an

Corona: Region passt Test- und Impfkapazitäten an

dodo
Vejle
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Immer weniger Test- und Impfzentren werden benötigt. Foto: Ilse Marie Jacobsen

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Da der Bedarf an Corona-Tests und Impfungen stark zurückgegangen ist, passt die Region Süddänemark ab 1. Juni die Öffnungszeiten der Impfzentren und Anzahl der Testzentren an.

Am 15. Mai endet das offizielle Impfprogramm der dänischen Gesundheitsbehörde. Das bedeutet, dass Einladungen zur Covid-19-Impfung nicht mehr verschickt werden. Süddäninnen und Süddänen, die zum Beispiel noch keine dritte Impfung haben oder mit der Impfprozedur beginnen möchten, können sich dennoch in einer der Impfstellen der Region oder bei den impfenden Apotheken und Hausärzten das Vakzin verabreichen lassen. Das gilt auch für diejenigen Bürgerinnen und Bürger, die zu einer vierten Impfung eingeladen oder von ihrem behandelnden Arzt im Krankenhaus zu einer vierten Impfung eingetragen wurden.

Der Konzerndirektor der Region Süddänemark, Kurt Espersen, sagt zu der Anpassung in einer Pressemitteilung: „Die landesweite Beendigung des Impfprogramms bietet uns eine gute Gelegenheit, gleichzeitig das Impfangebot der Region anzupassen. Bürgerinnen und Bürger, die sich impfen lassen möchten, können selbstverständlich weiterhin nach Terminvereinbarung oder spontan in einem der Impfzentren der Region vorbeikommen. Aufgrund der rückläufigen Impfnachfrage werden die Öffnungszeiten ab dem 1. Juni jedoch den aktuellen Bedürfnissen angepasst.“

Auch weniger Tests werden benötigt

Auch der Bedarf an Tests in der Region Süddänemark geht weiter zurück. Die Empfehlungen der Gesundheitsbehörde vom April betreffen nur noch wenige Gruppen, die noch auf Corona getestet werden sollten.

„Der Testbedarf ist weiter gesunken, seit wir den Testaufwand Anfang April herabgestuft haben. Daher haben wir uns entschieden, die mobilen Testeinheiten und die kleinen Teststandorte in Nyborg, Middelfart, Fredericia, Hadersleben, Tondern und Grindsted zu schließen, damit unser Testangebot die rückläufige Nachfrage widerspiegelt. Die mobilen Testeinheiten und die kleinen Teststandorte haben den letzten Öffnungstag am 31. Mai 2022. Bürgerinnen und Bürger, die einen Test benötigen, können sich weiterhin in den sieben großen Testzentren der Region PCR-testen lassen, aber ab dem 1. Juni werden wir auch hier die Öffnungszeiten reduzieren, um der Nachfrage besser gerecht zu werden“, so Espersen.

Es wird weiterhin eine kleinere mobile Teststation geben, die Kommunen buchen können, um immobile Bürger in Pflegeheimen zu testen.

Die Region beobachte ständig die Corona-Situation und sei bereit, die Kapazitäten bei Bedarf wieder hochzufahren. Man erwarte im Herbst und Winter 2022 nationale Richtlinien für Tests und Impfungen, heißt es in der Mitteilung.

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Cornelius von Tiedemann
Cornelius von Tiedemann Stellv. Chefredakteur
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