Verkehr

Liberales Bündnis für deutsch-dänischen Zugverkehr

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Apenrade/Flensburg
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Hamburg Hauptbahnhof
Der Hamburger Hauptbahnhof – Deutschlands meistfrequentierter Bahn-Knotenpunkt Foto: Deutsche Bahn AG / Oliver Lang

Züge sollten weiterhin auch in kleinen Ortschaften zwischen Hamburg und Kopenhagen halten, wenn der Zug über Jütland umgeleitet wird. Das fordern Politiker der Parteien FDP, Radikale Venstre und Venstre in einem gemeinsamen Aufruf.

Der Landtagsabgeordnete Kay Richert (FDP), der Folketingskandidat der sozialliberalen Radikale Venstre, Nils Sjøberg, und der Venstre-Kandidat fürs Europaparlament, Asger Christensen, haben sich gemeinsam dafür ausgesprochen, Bahnhaltestellen entlang der Strecke Hamburg-Kopenhagen zu bewahren.
Diese seien in Gefahr, weil die dänische DSB und die Deutsche Bahn den Zugverkehr zwischen Hamburg und Kopenhagen beschleunigen wollen, wenn dieser während der Bauphase des Fehmarn-Tunnels über Jütland umgeleitet wird.

„Wir sind der Meinung, dass es enorm wichtig für uns ist, die hier leben, und für die wirtschaftliche Entwicklung in der Region, dass der Zug weiterhin in Süddänemark und Norddeutschland hält“, schreiben die drei Politiker in ihrer Erklärung. An einem Wahlkampf-Stand in Flensburg, als sie für die Allianz der liberalen und demokratischen Parteien in Europa, ALDE, warben, sind die drei über das Thema ins Gespräch gekommen.

„Tausende Zugpendler werden betroffen, wenn der Zug zwischen Hamburg und Kopenhagen einfach nur durch Südjütland, Nord- und Südschleswig donnert, ohne anzuhalten“, sagt Richert. „Es geht um Leute auf dem Weg zur Arbeit, Studierende und in der Freizeit. Außerdem ist der Zug ein wichtiger Faktor für umweltfreundlichen und nachhaltigen Tourismus“, so Sjøberg.

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