Schmuddelwetter

Es droht der erste Juli ohne Sommertag seit 38 Jahren

Dominik Dose
Dominik Dose Online-Redaktion
Kopenhagen
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Foto: dpa

Bisher gab es noch keinen Tag mit Temperaturen von mindestens 25 Grad in diesem Monat. Meteorologen von DMI haben aber noch eine kleine Hoffnung.

Bisher gab es noch keinen Tag mit Temperaturen von mindestens 25 Grad in diesem Monat. Meteorologen von DMI haben aber noch eine kleine Hoffnung.

Der Juli neigt sich mit großen Schritten dem Ende – und er ist kurz davor, sich in die meteorologischen Geschichtsbücher einzutragen. Bis dato gab es in diesem Monat nämlich noch nicht einen einzigen meteorologischen Sommertag in Dänemark, sprich ein Tag, an dem mindestens an einem Ort im Land Temperaturen von 25 Grad oder mehr erreicht wurden. Es wäre das erste Mal, dass dies seit 1979 passiert und erst das dritte Mal seit Beginn der Wetteraufzeichnung in Dänemark im Jahr 1874, berichtet Dänemarks Meteorologisches Institut (DMI).

„Man muss sagen, dass dies sehr ungewöhnlich ist. Ich lebe selbst seit 38 Jahren hier und ich kann mich an nichts Vergleichbares erinnern“, sagt Frank Nielsen, Wachtchef bei DMI.

Es sei zwar kein besonders kalter Juli, doch die Maximaltemperaturen wären niemals über 23 Grad hinausgekommen, so Nielsen. Ihm zufolge ist vor allem der anhaltende Tiefdruck schuld daran, dass das sommerliche Wetter bisher fehlt.

Die Hoffnung hat er allerdings noch nicht ganz aufgegeben: „Es gibt eine kleine Chance, dass wir die 25-Grad-Marke noch knacken, wenn sich die Prognosen für kommenden Sonntag und Montag noch leicht ändern. Am wahrscheinlichsten ist allerdings, dass wir wieder höchstens 23 Grad erreichen“, sagt Frank Nielsen.

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