Coronavirus

Frederiksen spricht von Lockdown in Nordjütland

Frederiksen spricht von Lockdown in Nordjütland

Frederiksen spricht von Lockdown in Nordjütland

Ritzau/hm
Kopenhagen
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Mette Frederiksen kündigte am Donnerstagabend starke Einschränkungen für Nordjüten an. Foto: Philip Davali/Ritzau Scanpix

Bürgerinnen und Bürger in Nordjütland müssen sich in den kommenden Wochen auf erhebliche Einschränkungen einstellen.

Nachdem eine Mutation des Coronavirus in Nerzen gefunden worden ist und klar ist, dass dieses veränderte Virus auch Menschen infiziert und eine kommende Impfung gefährdet, hat Regierungschefin Mette Frederiksen einen Lockdown für Teile Nordjütlands angekündigt.

Sie sagte im Rahmen einer Pressekonferenz am Donnerstagabend: „Der 5. November wird ein einschneidender Tag für die Menschen in Nordjütland.“ Sie fügte hinzu: „Die Augen der Welt ruhen auf uns.“

Die erheblichen Einschränkungen gelten für die Kommunen: Jammerbugt, Vesthimmerland, Læsø, Frederikshavn, Hjørring, Thisted Brønderslev.

Die Staatsministerin fordert die Menschen in den genannten Kommunen auf, zu Hause zu bleiben und sich testen zu lassen.

Für die genannten Kommunen gilt bis einschließlich 3. Dezember:

  • Schüler der 5. bis 8. Klasse sollen Fernunterricht bekommen.
  • Schüler der 0. bis 4. Klasse können weiterhin zur Schule gehen, dies gilt auch für die 9. Klasse.
  • Restaurants, Cafés und Kneipen müssen schließen.
  • Der öffentliche Nahverkehr wird eingestellt.
  • Theater, Kinos und Bibliotheken werden geschlossen.
  • Es gibt dort keine Ausnahmen mehr beim Versammlungsverbot. Es dürfen sich maximal zehn Personen treffen.
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