Unzufrieden mit den Volksschulen

Mehr Schüler an Privatschulen

jt/ritzau
Kopenhagen
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Foto: Scanpix

Deutlich mehr Elternpaare schicken ihre Kinder auf Privatschulen statt in die dänische Volksschule. Das zeigen neue Zahlen von Statistikbehörde Danmarks Statistik.

Deutlich mehr Elternpaare schicken ihre Kinder auf Privatschulen statt in die dänische Volksschule. Das zeigen neue Zahlen von Statistikbehörde Danmarks Statistik.

Seit dem Jahre 2007 ist die Zahl der Schüler an dänischen Privatschulen um 28 Prozent angestiegen – während im gleichen Zeitraum die Schüleranzahl an den Volksschulen um sieben Prozent gesunken ist. Einer Umfrage von DST Survey unter 2000 Eltern zufolge schicken diese ihre Kinder auf Privatschulen weil ihres guten Rufes, ihre Werte, das fachliche Niveau und wegen einer generellen Unzufriedenheit mit dem Volksschulen Dänemarks. Bei den Volksschulen ist es lediglich die Verankerung der Schulen in der Lokalgemeinschaft, die für die Eltern der Kinder ansprechend ist.

Bei der Umfrage sollten die Eltern auch auf einer Skala von null bis zehn einschätzen, wie zufrieden sie mit der Schule ihrer Kinder sind. Die Durchschnittswerte der elterlichen Antworten lagen bei 6,8 der Eltern von Volksschülern und 8,5 der Eltern von Privatschülern.

Im Oktober 2016 waren rund 120.000 Kinder Schüler einer Privatschule. Dies sind 16,7 Prozent der insgesamt rund 713.000 Schulkinder in Dänemark, was eine Steigung von knapp 4 Prozentpunkten im Vergleich zum Jahre 2007 ist.

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