Zugunglück

Polizei plant ein Treffen mit Passagieren und Angehörigen

jt/ritzau
Nyborg
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Foto: Mads Claus Rasmussen/Ritzau Scanpix

Passagiere und Angehörige des Unglückszuges auf der Brücke über den Großen Belt können sich in naher Zukunft treffen, gegenseitig austauschen und Fragen an die Polizei und Behörden stellen.

Die Polizei auf Fünen plant derzeit ein großes Treffen für die Passagiere des Personenzuges, der am Mittwochmorgen in einen tödlichen Unglück auf der Westbrücke der Großer-Belt-Brücke verwickelt war. Das berichtet der leitende Polizeidirektor Lars Bræmhøj.

„Wir wissen aus Erfahrung, dass nach solch einem dramatischen Erlebnis viele Fragen aufkommen können“, so Bræmhøj zu DR Fyn. „Diese Fragen wollen wir so gut es geht beantworten, damit alle ein Verständnis dafür bekommen, was die Passagiere an dem Morgen auf der Brücke erlebt haben“, erklärt er.

Neben der Polizei werden auch Vertreter der staatlichen Bahngesellschaft DSB, sowie der Region Süddänemark beim Treffen anwesend sein. Der Termin des Treffens liegt noch nicht fest. Laut Polizei dürfen auch die Angehörigen der betroffenen Passagiere teilnehmen.

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