Lokale Wirtschaft

Starkes Jahr für die Kreditbank – und 2026 wird gefeiert

Bankdirektor Lars Frank Jensen kann erneut ein Rekordergebnis verkünden (Archivfoto).

Die Bank verzeichnete 2025 einen Gewinnsprung auf 202,2 Millionen Kronen. Anleger profitieren von einer erhöhten Dividende. Ein Jubiläum und ein neues Buch stehen bevor.

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Zusammenfassung

  • Die Kreditbank in Apenrade erzielt 2025 einen Rekordgewinn von 202,2 Millionen Kronen und plant eine deutlich höhere Dividende von 250 Kronen je Aktie.
  • Zum 100-jährigen Jubiläum 2026 betont die Bank ihre regionale Verankerung und persönliche Beratung und stellt das Buch „Gamle dyder i nye tider“ bei der Hauptversammlung vor.
  • Steigende Zins- und Gebührenerträge, stark gesunkene Abschreibungen und rund zehn neue Kunden pro Werktag prägten 2025, während die Bank für 2026 wegen sinkender Zinserträge und höherer Abschreibungen einen Ergebnisrückgang erwartet.

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Die Kreditbank mit Hauptsitz in Apenrade (Aabenraa) hat das Jahr 2025 mit einem Gewinn vor Steuern von 202,2 Millionen Kronen abgeschlossen. Das ist ein deutlicher Anstieg gegenüber 184,5 Millionen Kronen im Vorjahr. Für die Bank ist es – erneut – ein Rekord.

Für die Anlegerinnen und Anleger bedeutet das: Sie bekommen eine Dividende von 250 Kronen je Aktie. So sieht es zumindest der Vorschlag des Bankvorstandes vor. Im vergangenen Jahr lag die Ausschüttung pro Wertpapier bei 150 Kronen.

Die höhere Ausschüttung begründet die Bank nicht nur mit dem gutem Ergebnis, sondern auch mit einem besonderen Anlass: 2026 feiert die Kreditbank ihr 100-jähriges Bestehen.

Ein Jubiläum als Identitätsmoment

Am 7. Mai 2026 wird die Bank ein Jahrhundert alt. Aus diesem Anlass erscheint das Buch „Gamle dyder i nye tider“, das die Geschichte des Instituts nachzeichnet. Die Vorstellung ist für die Hauptversammlung am 18. März geplant.

„Das Jubiläum ist mehr als ein Festakt. Für viele im Landesteil steht die Kreditbank für regionale Verankerung und persönliche Beratung – in einer Zeit, in der viele kleinere Filialen schließen und Bankgeschäfte digital laufen“, sagt Bankdirektor Lars Frank Jensen.

Mehr Einnahmen, weniger Abschreibungen

Die zentralen Einnahmen aus Zinsen und Gebühren stiegen von 319 Millionen Kronen im Jahr 2024 auf 342 Millionen Kronen im Jahr 2025. Gleichzeitig gingen die Abschreibungen auf Kredite deutlich zurück – von 24 auf 5 Millionen Kronen. Das deute darauf hin, dass viele Kundinnen und Kunden ihre Darlehen zuverlässig zurückzahlen konnten und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen stabil waren, heißt in einer Mitteilung der Bank.

Nach Angaben der Bank kamen im Schnitt rund zehn neue Kundinnen oder Kunden pro Werktag hinzu.

Vorsichtiger Blick nach vorn

Für 2026 erwartet Jensen ein Ergebnis vor Steuern zwischen 140 und 170 Millionen Kronen. Damit rechnet er mit einem spürbaren Rückgang. Als Gründe nennt er sinkende Zinserträge, geringere Kursgewinne bei Anleihen und steigende Abschreibungen auf Kredite.