Handball

Sønderjyske HH schreibt im Hexenkessel Vereinsgeschichte

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Magnus Fredriksen war im Sieben gegen Sechs der entscheidende Faktor für Sønderjyske HH.

Die Handballer von Sønderjyske HH stehen zum ersten Mal im dänischen Pokal-Final-Four. Der dänische Vizemeister erlebte sein hellblaues Wunder und biss sich an einem Abwehrbollwerk und einem überragenden Matthias Rex im Tor die Zähne aus.

Die Halle stand nach einem mitreißenden Pokalfight Kopf. Nach vielen vergeblichen Anläufen hat Sønderjyske HH endlich das Pokal-Final-Four erreicht, das seit Jahren das große Ziel ist, aber immer wieder kurz vorher verpasst wurde.

Die Handballer von Sønderjyske spielten sich im Hexenkessel von „Skansen“ immer mehr in einen Rausch und schossen den dänischen Vizemeister Fredericia HK mit 29:23 aus der Halle.

Der Champions-League-Teilnehmer hatte vor 2.000 Zuschauerinnen und Zuschauern im „Skansen“ zur Halbzeitpause noch mit 14:13 geführt, biss sich aber in der zweiten Halbzeit an einer grandiosen Deckung des Gegners und auch an Torwart Matthias Rex die Zähne aus.

Ebbe Stankiewicz und Sønderjyske HH hatten den Gegner im Griff.

Sønderjyske HH ließ in den ersten 20 Minuten der zweiten Halbzeit lediglich vier Gegentore zu und konnte sich so von 17:17 (37.) auf 23:17 (47.) absetzen.

Die Gastgeber taten sich in der ersten Halbzeit schwerer als der Gegner, die Tore zu erzielen, fanden aber im Sieben gegen Sechs die Lösungen. Spielmacher Magnus Fredriksen diktierte das Geschehen und brachte seine Mannschaft auf die Siegerstraße, gemeinsam mit Matthias Rex, der nach seiner Einwechslung auf zehn Paraden kam.

Matthias Rex verriegelte in der zweiten Halbzeit seinen Kasten.

Nicolaj Jørgensen (9/5), Magnus Fredriksen (4), Patrick Volz (4), Ebbe Stankiewicz (4), Jacob Bagersted (2), Morten Bjørnshauge (2), Sebastian Augustinussen (2), Gabriel Setterblom und August Wiger (1) erzielten die Tore für Sønderjyske HH.